07.12.2007, 14:00

Thomas Rau

Kampf der Billig-Notebooks

Asus Eee-PC gegen OLPC

Für günstige Notebooks sind Entwicklungsländer ein vielversprechender Markt. Momentan machen sich dort vor allem Asus mit dem Eee-PC und die Stiftung One Laptop Per Child (OLPC) Konkurrenz.
Der Präsident des westafrikanischen Staates Gambia soll kürzlich mit Vertretern von Asus über den Kauf des Eee-PC gesprochen haben. Das meldet der taiwanische Branchendienst Digitimes. Auch die taiwanische Regierung will angeblich Anfang 2008 größere Stückzahlen des Eee-PC erwerben. Weiterhin sollen Aufträge aus Mexiko und Russland vorliegen.
Die Stiftung OLPC hat dagegen von Peru einen Auftrag über 260.000 XO-Notebooks erhalten. Der ursprünglich als „100-Dollar-Laptop“ gestartete Mobilrechner kostet aktuell rund 200 Dollar. Uruguay hatte bereits 100.000 XO-Laptops geordert.
Mit dem Classmate-PC mischt übrigens auch Intel im Markt der günstigen Notebooks mit: Der Intel-Laptop ging zum Beispiel an Schüler in Nigeria und Libyen.
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