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Kamerageschäft: Konica Minolta gibt auf

20.01.2006 | 10:35 Uhr |

Der traditionsreiche Kamerahersteller Konica Minolta wird künftig keine analogen und digitalen Kameras mehr produzieren.

Nach mehr als hundert Jahren wird Konica Minolta im März das Geschäft mit Fotoapparaten endgültig aufgeben. Zudem wird die Herstellung von Foto-Filmen eingestellt. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen einige Teile des Kamerageschäfts an Sony verkauft werden. Die betreffenden Bereiche nannte Konica Minolta ebenso wenig wie finanzielle Details zu der geplanten Transaktion.

Fest steht, dass Sony das Geschäft mit digitalen Spielreflexkameras weiterführen soll. Dadurch könnten Anwender auch weiterhin die Objektive der Maxxum- und Dynax-Serie einsetzen. Durch die Umstrukturierung werden voraussichtlich rund 3.700 Mitarbeiter des japanischen Konzerns ihre Arbeitsstelle verlieren. Konica Minolta rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit rund 337 Millionen Euro Verlust und will sich künftig auf seine Büroelektronik-Sparte konzentrieren.

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