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Lytros Lichtfeld-Kamera bekommt manuelle Einstellungen

10.10.2012 | 20:56 Uhr |

Im März dieses Jahres brachte Hersteller Lytro seine Lichtfeld-Kamera auf den Markt. Nun reicht er manuelle Einstellmöglichkeiten nach.

Das US-Unternehmen Lytro brachte im März 2012 eine kleine Kamerarevolution auf den Markt: Seine Lichtfeld-Kamera erlaubt es
unter anderem, Bilder auch nach der Aufnahme noch scharf zu stellen, gleichzeitig 2D und 3D aufzunehmen und kommt ohne Blitz und übermäßig viele Tasten aus. Die handliche Kamera in Form eines metallenen Brotkastens war auch preislich mit knapp 350 Euro durchaus attraktiv. Nun scheint Lytro seinen Kundenkreis, der bei Verkaufsstart nicht hundertprozentig klar war, gefunden zu haben und reicht Updates nach.

Hauptnutzer der Lytro-Kamera seien demnach "kreative Typen", die gerne "lebendige" Bilder schießen, die eine Geschichte erzählen. Sie komponieren, statt nur zu knipsen. Und weil Lytros Lichtfeld-Kamera mit einer paar Verschluss-Problemen zu kämpfen hatte, stellt die neue Kamera-Software manuelle Einstellmöglichkeiten bereit. So lässt sich nach dem Update etwa die Verschlusszeit eigenhändig zwischen 1/250 Sekunde und 8 Sekunden einstellen, ebenso der ISO-Wert (zwischen 80 und 3200). Auch der ND-Filter lässt sich nun manuell bedienen, um selbst bestimmen zu können, wie viel Licht in hellen Aufnahmen eingefangen wird.

Damit sind einige der größeren Schwächen der Lytro-Kamera behoben. Eine weitere Schwäche lässt sich aber nur mit einer neuen
Kamera-Generation beheben, nicht mit einem Software-Update: Das Display der Lytro ist zu klein, zu körnig und bleicht bei Sonnenlicht
viel zu stark aus.

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