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Windows Small Business Server 2008 ist fertig

22.08.2008 | 09:19 Uhr |

Der Windows Small Business Server 2008 ist fertig und hat seit heute Released to Manufacturing-Status (RTM). Ab dem 12. November soll diese spezielle Servervariante für kleinere Unternehmen weltweit verfügbar sein.

Der Windows Small Business Server 2008 ersetzt den bisherigen Windows Small Business Server 2003 . Dean Paron, Group Program Manager für den Windows Small Business Server, hat im Weblog zum SBS mitgeteilt, dass die Entwicklung am Small Business Server 2008 abgeschlossen ist und man jetzt die internationalen Versionen produziere. Anschließend werde das fertig verpackte Produkt an die Distributionskanäle ausgeliefert und den OEM-Partnerunternehmen zur Verfügung gestellt.

Der Windows Small Business Server ist ein Serverprodukt, das speziell auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen zugeschnitten ist. Es basiert auf dem Windows Server 2008 und stellt außerdem Technologien wie den Exchange Server und den Microsoft SQL Server (nur in der Premiumausgabe) zur Verfügung. KMUs sollten damit ihre IT-Server-Infrastruktur aus einem Guss bekommen.

Den Windows Small Business Server 2008 wird es in zwei Versionen geben: Als Standard-Edition (Microsoft Windows Server 2008 und Microsoft Exchange Server 2007 jeweils in der Standard Edition, Microsoft Windows SharePoint Services 3.0, Windows Server Update Services 3.0, Microsoft Forefront Security Service für Exchange Server, Windows Live OneCare für Server und Integration mit Office Live Small Business) und als Premium-Edition (zuzüglich Windows Server 2008 Standard Technologien für SBS Premium und Microsoft SQL Server 2008 Standard Edition für Small Business).

Microsoft ist aber keineswegs das einzige Unternehmen, das eine spezielle Serverlösung für Mittelständler und Kleinunternehmen anbietet. Für diese Zielgruppe gibt es auch einige angepasste Linux-Serverprodukte, beispielsweise den Xandros Server, den Novell Open Workgroup Server, den Univention Corporate Server, den Corebiz Server und im deutschsprachigen Raum relativ bekannt auch den Collax Business Server.

Davon einmal abgesehen kann man sich natürlich jederzeit mit einer Linux-Distribution wie Ubuntu, Debian, Suse oder Fedora und dazu passenden Tools einen leistungsfähigen Unternehmensserver aufsetzen und betreiben. Das Problem dabei ist nur, dass es in vielen kleineren Unternehmen keine dafür geeignete Fachkraft gibt und/oder schlicht das nötige Know-How für die Installation einer Serverinfrastruktur fehlt. Auf dieses Problem haben Unternehmen wie Microsoft, Collax und Co reagiert und eben spezielle, relativ leicht zu installierende und mehr oder weniger wartungsfreundliche Serverprodukte entwickelt, die zur Not auch von einem Unternehmensmitarbeiter "so nebenher" betreut werden können und dabei trotzdem ausreichende Sicherheit vor Hackerangriffen und Datenverlust bieten sollen.

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