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Fukato bringt Business-Notebook für 369 Euro

27.08.2008 | 10:19 Uhr |

Fukato hat mit dem Datacask Jupiter 1014a ein 10,2-Zoll-Business-Notebook vorgestellt. Ungewöhnlich an dem Business-Gerät ist das Betriebssystem: Es kommt eine Linux-Distribution zum Einsatz.

Auf Business-Notebooks wird normalerweise Windows XP Pro, Vista Business oder MacOS verwendet, Linux als OS ist bei dieser Zielgruppe eine Rarität. Die Fukato GmbH begründet ihren Schritt mit "einer intensiven Marktbeobachtung", als deren Ergebnis das Unternehmen seine "Netbook-Strategie umstellt". Das erste Ergebnis dieses Strategiewechsels ist eben das Datacask Jupiter 1014a, ein Subnotebook mit einem Intel Atom-Prozessor N270 1,6 GHz und einer eigenen Linux-Distribution.

Das Datacask Jupiter 1014a verfügt über 1 GB Arbeitsspeicher, das Widescreen-LCD besitzt wie bereits erwähnt eine 10,2-Zoll-Bildschirmdiagonale und schafft eine Auflösung von 1024x600 Pixel. Die Festplatte fasst 160 Gigabyte. Eine Webcam ist ebenso integriert wie ein Card-Reader, außerdem stehen eingebaute Stereolautsprecher zur Verfügung. Wlan-Support ist mittlerweile ja selbstverständlich. Das Subnotebook bringt 1,2 kg auf die Waage. Die Akkulaufzeit soll bis zu vier Stunden betragen.

Das Subnotebook ist mit einer eigens für Datacask entwickelten Linux-Distribution und allen für den Businesseinsatz erforderlichen Officeanwendungen ausgestattet, wie der Hersteller betont. Dabei handelt es sich aber um keine komplette Neuentwicklung - was angesichts des fast schon unüberschaubaren Angebots an Linux-Distributionen wenig Sinn machen würde - sondern basiert auf dem bekannten Knoppix, das seinerzeit als Live- und Rescue-Systems für Furore sorgte. So ganz setzt Fukato dann aber doch nicht nur auf die Linux-Karte: Optional ist das Datacask Jupiter 1014a nämlich auch mit Windows XP erhältlich, zudem ist eine Ausstattung mit Windows Vista möglich.

In diesem Zusammenhang teilte Fukato mit, dass es seine bisherige Notebook-Roadmap komplett umstellt. "Das mittlerweile rasant zunehmende Angebot an unterschiedlichen Modellen habe diese Anspruchshaltung noch verstärkt", begründet das Unternehmen seinen Schritt. Man wolle sich auf die zweite Generation der boomenden Subnotebooks und auf die Zielgruppe der Businessanwender konzentrieren. "Die bisher angekündigten Datacask Jupiter-Modelle werden nicht auf den Markt kommen, um die Kundenerwartungen nicht zu enttäuschen", erklärt Dr. Jürgen Rakow, Gesellschafter der Fukato GmbH die neue Roadmap.

Das Datacask Jupiter 1014a mit Business-Linux ist ab Ende September zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 369 Euro verfügbar. Die Ausstattung mit Microsoft Windows XP wird ein paar Wochen später zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 399 Euro auf den Markt kommen. Vertrieben wird das Notebook Datacask Jupiter 1014a über die Fukato GmbH und ist für den autorisierten Fachhandel über diverse Distributoren zu beziehen.

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