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Junge Frau wohnt 10 Jahre im Internet Café - zum Zocken

24.11.2015 | 14:45 Uhr |

Eine totgeglaubte junge Frau wurde nach 10 Jahren gefunden - in einem Internet Café, wo sie einen Multiplayer-Shooter zockte.

Nach einem Streit mit den Eltern hatte vor zehn Jahren ein Mädchen aus China in der Provinz Zhejiang ihr Zuhause verlassen. Sie war schon für tot gehalten worden, als die Polizei die mittlerweile junge Frau fand. Bei einem Routine-Check in einem Internet Café entdecken die Beamten die 24 Jahre alte Xiao Yun - das ist ihr Spitzname - in den frühen Morgenstunden. Die Frau hatte einen gefälschten Ausweis bei sich und wurde auf das Polizeirevier gebracht, um dort befragt zu werden. Dort gab sie an, die letzten zehn Jahre in Internet Cafés gelebt zu haben.

Sie sei ein Fan des Multiplayer-Shooters CrossFire und habe ihre Tage in den virtuellen Arenen zugebracht. CrossFire erinnert stark an Counter Strike: Zwei Söldnertruppen bekämpfen sich im Team Deathmatch oder "Search & Destroy". Bei Letzterem muss das eine Team eine Bombe legen, die das andere zu entschärfen hat. Geschlafen habe die Frau meistens im Internet Café oder im Badehaus. Das Geld zum Zocken habe sie sich geliehen und auch hin und wieder als Kassiererin in Cafés verdient.

Die Frau muss nun eine Geldstrafe von 1000 Yuan zahlen, umgerechnet nicht ganz 150 Euro. Nach anfänglichem Widerstreben seitens der jungen Frau, kontaktierte die Polizei ferner ihre Eltern, um die Familie wieder zusammenzubringen. Einer lokalen Zeitung soll die Mutter gesagt haben, dass sie ihre Telefonnummer nicht geändert habe seit dem Vorfall von vor zehn Jahren. Denn sie habe stets gehofft, dass ihre Tochter sich melden werde. Die Mutter gibt zu, eine sture Person zu sein und die Tochter oft geschimpft zu haben. Aber nun sei die Tochter erwachsen und sie werde sie nicht mehr schimpfen.

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