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Julian Assange will Botschaft in London bald verlassen

18.08.2014 | 17:09 Uhr |

Das bereits seit zwei Jahren andauernde Zwangsexil von Wikileaks-Gründer Julian Assange in London soll bald enden.

Nachdem es in den vergangenen Monaten sehr still um Julian Assange geworden war, ruft sich der Wikileaks-Gründer in dieser Woche wieder in Erinnerung. Assange beraumte zusammen mit dem ecuadorianischen Außenminister Ricardo Patino eine Pressekonferenz in der ecuadorianischen Botschaft in London an, wo Assange seit zwei Jahren festsitzt.

Bereits am Wochenende hatte der britische TV-Sender Sky News gemutmaßt, Assange könne sich womöglich bald den Behörden stellen. Bei der Pressekonferenz bestätigte Assange mit einem verschwörerischen Lächeln jedoch nur, dass er die ecuadorianische Botschaft bald verlassen werde. Dies geschehe jedoch nicht „aus den Gründen“, die die Anwesenden vermuten würden, so Assange. Weitere Erklärungen blieb der gebürtige Australier schuldig.

Julian Assange strebt politische Karriere in Australien an

Assange wurde am 24. August 2012 Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London gewährt. Wegen sexueller Nötigung wird der Internet-Aktivist in Schweden per Haftbefehl gesucht. Seiner Auslieferung konnte er bislang entgehen.

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