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Jugendschutz

Nintendo macht Deutschland für Inhaltssperren auf Wii U verantwortlich

13.12.2012 | 05:01 Uhr |

Nintendo begründet die Zugriffsbeschränkung auf der Wii U nach Tageszeiten in Europa mit den strengen Jugendschutzbestimmungen in Deutschland.

Erst kürzlich berichteten wir darüber, dass Inhalte für erwachsene Spieler im Online-Shop der neuen Konsole Wii U nur zu bestimmten Uhrzeiten zur Verfügung stehen. Heute äußerte sich Hersteller Nintendo zu den Gründen dieser strengen Politik.

Demnach sei der deutsche Jugendschutz für die Entscheidung verantwortlich, dass Nintendo einige Inhalte zu bestimmten Tageszeiten sperren muss. Innerhalb Europas gäbe es ganz unterschiedliche Zugangsbeschränkungen, um junge Spieler vor gefährdenden Inhalten zu schützen. Da sich der Hauptsitz von Nintendo Europa aber in Deutschland befände, müsste auch der eShop, in dem europaweit Inhalte angeboten werden, nach hiesigem Recht handeln.

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Die Zugangsbeschränkung potenziell jugendgefährdender Inhalte auf die Uhrzeiten zwischen 23:00 Uhr und 3:00 Uhr gelte daher für ganz Europa. Aufgrund der zahlreichen Beschwerden ist jedoch zumindest im europäischen Ausland bald mit einer Sonderregelung zu rechnen, die den Zugriff auf Spiele für Erwachsene im Download-Shop der Wii U rund um die Uhr ermöglichen könnte. In Deutschland wird die strenge Politik wohl aber auch weiterhin Bestand haben.

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