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Googles Eric Schmidt rät Eltern zur Online-Aufklärung

22.11.2012 | 05:59 Uhr |

Google-CEO Eric Schmidt sieht die Online-Aufklärung von Kindern als noch wichtiger an als ihre sexuelle Aufklärung.

In einem Interview mit Reuters sprach Google-Vorstand Eric Schmidt unter anderem über die große Herausforderung, Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Internets zu schützen. Speziell für Jugendliche wären soziale Netzwerke oft ein Albtraum. Staatlich geführte Eintragungen zur Jugendkriminalität würden mit dem 18. Lebensjahr gelöscht, unbedachte Äußerungen im Internet könnten den heranwachsenden Nutzer hingegen ein Leben lang verfolgen.

Allen Eltern empfiehlt Schmidt daher, die Aufklärung über die Gefahren des Internets sehr ernst zu nehmen und sich nicht nur auf die sexuelle Aufklärung der Teenager zu konzentrieren. Diese Notwendigkeit wird auch von einer Umfrage des Berkman Center unterstrichen. Darin wurden 802 Eltern nach ihren größten Ängsten in Bezug auf ihre Kinder befragt. Die Gefahr durch fremde Personen in sozialen Netzwerken stand dabei weit oben. Doch auch der Ruf oder die Auswirkung von Äußerungen auf die Zukunft der Kids finden sich darin wieder. Die Sammelwut der Unternehmen stellt in den Augen der Eltern ebenfalls eine große Gefahr dar.

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Lediglich 15 Prozent der Eltern gaben sich gar nicht besorgt über die Online-Gefahren. Auch Schmidt warnt vor den Risiken des Internets. Mit Verantwortung und Aufklärung ließen sich diese Gefahren jedoch minimieren.

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