01.12.2011, 18:36

Michael Söldner

Jugendschutz

Apple, Google und Facebook wollen sicheres Internet für Kinder

©europa.eu

Eine Kooperation aus 28 Technologie- und Medienunternehmen soll Kinder künftig besser vor den Gefahren des Internets schützen.
Insgesamt 20 Unternehmen, darunter Internet Provider, Social Networks oder Branchenriesen wie Google, Apple, Facebook oder Nokia, wollen sich für einen besseren Schutz von Kindern im Internet einsetzen. Die unter dem Schirm der EU gegründete Initiative fordert beispielsweise eine einfachere Meldemöglichkeit für gefährliche Inhalte, einen besseren Schutz der Privatsphäre oder zusätzliche Möglichkeiten für eine Kontrolle durch die Eltern.

Sowohl Eltern als auch Kinder sollen mit transparenten und konsequenten Schutzmöglichkeiten ausgestattet werden. Bislang hätte man sich auf fünf Punkte geeinigt, die künftig im Mittelpunkt der gemeinsamen Bemühungen stehen sollen. Dazu zählen neben einfachen Meldemöglichkeiten auch altersgerechte Privatsphäre-Einstellungen, eine übergreifende Alterseinstufung der unterschiedlichen Inhalte, eine größere Vielfalt an Programmen für Eltern, die den Zugang für Kinder beschränken können sowie eine schnellere Deaktivierung von kinderpornografischen Inhalten.
Ratgeber: Tipps für Eltern zur Internetnutzung ihrer Kinder

Die Vereinigung hofft darauf, dass die festgelegten Punkte auch von anderen Unternehmen aufgegriffen und eingehalten werden. Zudem sei man jederzeit für neue Mitglieder offen.
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