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Jugendliche vertrauen nicht mehr auf Facebook-Datenschutz

01.12.2012 | 14:08 Uhr |

Einer Studie zufolge sinkt das Vertrauen der Jugendlichen in die Datenschutz-Mechanismen von sozialen Netzwerken immer weiter.

Bisher wurden Jugendliche meist von der älteren Generation für ihren offenen Umgang mit Daten in sozialen Netzwerken kritisiert und vor den damit verbundenen Risiken gewarnt. Aktuell erfolgt aber bei vielen jungen Nutzern offenbar ein Umdenken. Die JIM-Studie (Jugend, Information, Multimedia) verzeichnet ein Absinken des Vertrauens von jugendlichen Nutzern in die Datenschutz-Mechanismen von sozialen Netzwerken.

Waren es vor einem Jahr noch zwei Drittel der jungen Nutzer, die dem Datenschutz vertrauten, sind es jetzt nur noch 54 Prozent. Wirklich sicher fühlen sich lediglich zehn Prozent der Jugendlichen. Ein Schutz der eigenen Profildaten über die Privacy Option wird bereits von 87 Prozent genutzt. Durch die immer weiter steigenden Freundeszahlen sei diese Schutzmöglichkeit jedoch nicht mehr als grundsätzlicher Schutz geeignet.

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Aktuell verfügt jeder Jugendliche im Durchschnitt über 272 Freunde, im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 206. Die erste Anmeldung erfolgt meist im Alter von 12,7 Jahren. In der Altersgruppe der 12- bis 19-Jährigen wird das soziale Netzwerk dann von mehr als der Hälfte täglich genutzt.

Der komplette Inhalt der JIM-Studie kann hier eingesehen werden.

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