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Jürgen Klinsmanns Käfer Cabrio bei Ebay

06.07.2006 | 13:13 Uhr |

Sie sind spätestens seit der diesjährigen Fußball-WM Fan von Jürgen Klinsmann? Und vielleicht auch noch Oldtimer-, ja sogar VW Käfer-Fan? Dann sollten Sie schnellstens bei Ebay.de vorbei surfen. Dort steht nämlich ein Käfer Cabrio zur Versteigerung, mit dem der jetzige Bundestrainer einst quer durch Europa heizte.

Jürgen Klinsmann geht gern eigene Wege. Das musste nicht nur der eine oder andere Verein erfahren, bei dem der Stürmerstar spielte, auch die Altherren-Riege des Deutschen Fußballbundes DFB machte mit dem ebenso eigenwilligen wie durchsetzungsfähigen Bundestrainer ihre eigenen Erfahrungen. Auch bei der Wahl seines fahrbaren Untersatzes unterschied sich der gelernte Bäcker aus Baden-Württemberg von den meisten seiner Fußball-Kollegen: Statt eines teuren Sportwagens oder einer schweren Luxuslimousine fuhr Klinsmann - zumindest teilweise - VW Käfer Cabrio. Dieses Cabrio steht jetzt bei Ebay.de zum Verkauf.

Dabei handelt es sich um einen dunkelblauen VW 1500 von 1967 mit 44 PS und schwarzem Dach (nach Augenschein vermutlich ein Stoffdach). Der Wagen ist laut Verkäufer unfallfrei. Angesichts des Alters wichtig für Käufer: Der Wagen wurde komplett restauriert, einige bei Ebay eingestellte Fotos zeigen die abgenommene Karosserie und die Bodengruppe des Käfers.

Jürgen Klinsmann ist als Vorbesitzer durch amtliche Dokumente bestätigt, wie der Verkäufer betont. So liegt beispielsweise die englischsprachige Exportbescheinigung vor.

Der Verkäufer gibt nur sehr knappe Informationen zu dem Käfer. Immerhin ist soviel auf den Fotos und aus dem Baujahr zu erkennen: Es handelt sich um einen Käfer mit stehenden Scheinwerfern. Der vorderer Kofferraum dieses Fahrzeugs fällt reichlich knapp aus – das sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie damit eine längere Tour planen.

Dafür begnügt sich der VW-Käfer mit Normalbenzin, erfahrungsgemäß dürfte er so zwischen 8 und 10 Liter bei vernünftiger Fahrweise schlucken. Sein Lenkrad besitzt bereits die breite Prallplatte, die Reifen sitzen auf den damals üblichen Stahlfelgen.

Um die Qualität der Restauration beurteilen zu können, reichen die Fotos allerdings nicht aus. Kopfstützen fehlen, lassen sich aber mittels Aufsteck-Kopfstützen nachrüsten. Sicherheitsgurte sind auf den Fotos seltsamerweise nicht zu erkennen. Anscheinend wurde der Käfer nur mit einfachen Beckengurten nachgerüstet, die man auf den Fotos nicht erkennen kann. Dreipunktgurte hat er aber auf jeden Fall nicht, diese lassen sich aber auch nachrüsten.

Der Wagen scheint sich in einem Originalzustand zu befinden – deshalb auch das Oldtimergutachten für das H-Kennzeichen – Tuningmaßnahmen kann man nicht erkennen. Zum luftgekühlten Boxer-Motor und dessen Laufleistung fehlen alle Angaben.

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