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Der TV-Trend heißt 3D

28.08.2010 | 16:08 Uhr |

Kommende Woche öffnet die 50. Auflage der IFA ihre Tore. Ein Ausstelleransturm verspricht eine Jubiläumsmesse von Rekorddimensionen mit vielseitigem Programm. Doch es ist klar, um welche Neuheiten in diesem Jahr kein Weg führt.

"Im TV-Bereich heißt der Trend ganz klar 3D. Da ein TV-Gerät für viele Jahre gekauft wird, fragen die Konsumenten beim TV-Kauf in Zukunft nach 3D-Fähigkeit", betont IFA-Direktor Jens Heithecker gegenüber pressetext. Sowohl in Verbindung mit 3D-TV als auch unabhängig davon gewinnt vernetzte Unterhaltungselektronik immer mehr an Bedeutung. Während Consumer Electronics sicher im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, werden aber auch die auf der IFA präsentierten Haushaltsgeräte immer intelligenter.

Während HDTV zum Massenphänomen wird, hat großes Kino für daheim bereits einen neuen Star. "Die Einführung von 3D sollte sowohl in Tempo wie Bedeutung nicht unterschätzt werden", meint Heithecker. Auf der IFA werden aber nicht 3D-Fernseher von Herstellern wie LG, Loewe oder Sony zu sehen sein. Ein wichtiges Thema ist auch, wie Inhalte auf den TV-Bildschirm kommen. Die großen Trends sind dabei Blu-ray 3D und Vernetzung, am besten in einem Gerät wie Sharps "BD-HP90S". Der Blu-ray-Player kann nicht nur 3D-Filme wiedergeben, sondern dank WLAN auch Content beispielsweise von YouTube beziehen.

"Einfacher denn je wird es auch, Musik und Videoinhalte im gesamten Haus zu konsumieren", sagt der IFA-Direktor. Dafür ist nur noch eine zentrale Steuerungsquelle notwendig. " Geräte- wie auch Telekommunikations-Aussteller zeigen hierfür auf der IFA neueste Lösungen, mit denen sie den Massenmarkt erschließen wollen", so Heithecker. Von einem guten Heimnetzwerk profitieren natürlich auch Multimedia-Tablets wie Apples iPad und die in Berlin erwarteten Herausforder.

Kühlschrank, Waschmaschine und Co sind zwar wenig glamourös, doch für den Haushalt unverzichtbar. Auch hier verspricht die IFA intelligente Neuheiten. "Auch wenn es technologisch möglich wie sinnvoll ist, geht es nicht um die Vernetzung des gesamten Hauses", betont Heithecker. Doch Konsumenten wollen Geräte intelligent und eventuell aus der Ferne steuern. "Dafür präsentieren Aussteller aus dem Home-Appliances-Bereich Lösungen, die sowohl einfach wie auch stylisch sind und somit die breite Nachfrage tragen können", sagt der IFA-Direktor.

Die Veranstalter können sich indes schon im Vorfeld freuen. Bereits zu Monatsbeginn waren die regulären Ausstellungsflächen ausgebucht, sodass die Messe Berlin eine zusätzliche temporäre Halle gebaut hat. Zwar gibt es vor der Eröffnungs-Pressekonferenz am 1. September keine Details zu den Ausstellerzahlen. Bei der belegten Fläche liegt der Zuwachs gegenüber dem erfolgreichen Jahr 2009 laut Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, im zweistelligen Bereich.

(pte)

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