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E-Plus plant massiven Netzausbau

11.03.2008 | 12:08 Uhr |

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson und Nokia Siemens Networks (NSN) werden gemeinsam das oftmals kritisierte Mobilfunknetz von E-Plus aufrüsten. Das Joint Venture erweitert das GSM- und UMTS-Netz, die Schweden kümmern sich ebenfalls um das UMTS-Netz und erweitern das Richtfunknetz.

Nach o2 hat auch E-Plus die Zeichen der Zeit erkannt und investiert in den Ausbau seines Mobilfunknetzes. Zwar ist die Investitionshöhe bislang unbekannt - o2 lässt sich den Spaß immerhin 3,5 Milliarden Euro kosten - die Vertragspartner stehen allerdings schon fest. Das Joint Venture Nokia Siemens Networks (NSN) und der schwedische Ausrüster Ericcson werden sich dem Problem annehmen und gemeinsam das Netzwerk aufrüsten.

Die Zusammenarbeit mit NSN ist zunächst bis 2010 befristet. Sie umfasst den Ausbau des GSM- und UMTS-Netzes mit Flexi-Base-Stationen. Dabei handelt es sich um besonders kompakte Sendeeinheiten mit niedrigem Energiebedarf. Die Kooperation mit den Schweden läuft drei Jahre, sie werden ebenfalls mit der Erweiterung des 3G-Netzes betraut. Der Düsseldorfer Netzbetreiber plant, mit dem Ausbau seine Netzabdeckung zu verbessern und die Kapazitäten zu erweitern.

Im Rahmen des MWC hatte o2 Deutschland mitgeteilt, sein Mobilfunknetz flächendeckend auszubauen. Auch die Versorgung mit UMTS soll bis Ende 2009 auf 60 Prozent gesteigert werden, über die Verbreitung von HSPA machte der Anbieter keine Angaben. Die Investitionen sind Teil der 3,5 Milliarden Euro, die Telefónica o2 Europe im Oktober 2007 bereitgestellt hat. Durch den Vorstoß soll die Abhängigkeit vom National Roaming Partner T-Mobile beendet werden.

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