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Jhai-PC: Dorfrechner mit Linux und Pedalantrieb

05.09.2002 | 12:10 Uhr |

In Laos zeigt ein gerade angelaufenes Projekt, wie auch Menschen in infrastrukturschwachen Dritte-Welt-Regionen Anschluss ans Internet bekommen können. Beim Jhai-PC machen ein muskelbetriebener Generator und Wireless LAN Strom- und Telefonanschluss überflüssig.

In Laos zeigt ein gerade angelaufenes Projekt, wie auch Menschen in infrastrukturschwachen Dritte-Welt-Regionen Anschluss ans Internet bekommen können. Beim Jhai-PC machen ein muskelbetriebener Generator und Wireless LAN Strom- und Telefonanschluss überflüssig. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel

Das von Krieg und Bürgerkrieg verwüstete Laos zählt zu den ärmsten und infrastrukturschwächsten Regionen der Welt. Weite Teile des stark agrarisch geprägten südostasiatischen Landes müssen ohne Strom- und Telefonversorgung auskommen. Ein innovatives Projekt des Technology Empowerment Network ( TEN ), einer Initiative des Weltwirtschaftsforums ( WEF ), soll jetzt zumindest für den allgemeinen Zugang ins weltweite Netz sorgen.

Das Herz des Konzepts stellt der Jhai-PC dar, ein für widrige Umweltbedingungen und geringen Stromverbrauch optimierter Rechner. Das Single-Board-System mit MachZ-104-CPU residiert in einem robusten Metallgehäuse, das als passives Kühlelement auch die Wärmeabfuhr übernimmt. Auf Lüfter oder andere bewegliche Teile verzichtet das Design. Neben der Systemplatine umfasst der PC auch einen PCMCIA-Adapter für eine 802.11b-WLAN-Karte sowie ein Soundboard, das die Nutzung von "Voice over IP"-Telefonie ermöglicht.

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