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Jetzt offiziell: Nvidias Nforce2 ist da

17.07.2002 | 11:18 Uhr |

Der bereits auf der Computex im Juni gezeigte neue Chipsatz für AMD-CPUs von Nvidia wird ab sofort ausgeliefert. In verschiedenen Versionen unterstützt der Nforce2 unter anderem DDR400, AGP 8fach, USB 2.0 und Firewire.

Der bereits auf der Computex im Juni gezeigte neue Chipsatz für AMD-CPUs von Nvidia wird ab sofort ausgeliefert. In verschiedenen Versionen unterstützt der Nforce2 unter anderem DDR400, AGP 8fach, USB 2.0 und Firewire.

Bisher wurde der Chipsatz auch unter seinem Codenamen "Crush 18" gehandelt. Da der erste Nforce in immer neuen Varianten erschien, zuletzt sogar ohne Grafik, bietet Nvidia jetzt zum Start des Nforce2 gleich alle Versionen an, wie unsere Schwesterpublikation Tecchannel berichtet.

Die am üppigsten ausgestattete Northbridge ist der "Integrated Graphics Processor" (IGP). Er enthält jetzt den Grafikkern des Geforce 4 MX sowie einen Memory Controller für zwei DDR-Kanäle. Dieser kann jetzt mit DDR-SDRAM bis zu effektiv 400 Megahertz umgehen - wenn die entsprechenden Module denn einmal auf den Markt kommen sollten. Aus Nvidias Datenblättern geht auch hervor, dass DDR400-Module wohl 2,6 oder 2,65 Volt benötigen werden. Mehr Spannung hat auch vielen Hobby-Übertaktern schon zu höherem Speichertakt verholfen.

Daneben kann der IGP weiterhin MPEG-2-Videos per Hardware dekodieren, was die CPU bei DVD-Wiedergabe spürbar entlastet. Die interne Grafik wird bei eingesteckter AGP-Karte, die bis zu achtfacher Übertragungsrate arbeiten darf, abgeschaltet.

Ohne interne Grafik kommt der "System Platform Processor" (SPP) daher, die zweite Ausführung von Nvidias neuer Northbridge. Ansonsten verfügt sie über die gleichen Features wie der IGP.

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