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Die IT-Security Area der Systems lebt weiter

28.01.2009 | 16:27 Uhr |

Während die Computermesse Systems im Herbst 2008 zu Grabe getragen wurde, soll ein erfolgreicher Teilbereich weiter leben. Die IT-Security Area soll in diesem Jahr erstmals als eigenständige Messe in Nürnberg statt finden.

Die Münchener Computermesse Systems hat einige Jahre um ihr Überleben gekämpft, letztlich vergeblich. Innerhalb der Systems hat sich die IT-Security Area jedoch entgegen dem allgemeinen Trend prächtig entwickelt. Sie soll daher in Zukunft eine eigenständige Messe unter dem Namen "it-sa" werden. Der erste Termin steht bereits fest: 13. bis 15. Oktober 2009 in Nürnberg. In der letzten Woche haben sich dort 90 potenzielle Aussteller getroffen.

In den Hallen 5 und 6 der NürnbergMesse , die bereits sieben IT- und Elektronik-Messen ausrichtet, wird den Ausstellern 50 Prozent mehr Fläche zur Verfügung stehen als auf der Systems 2008 in München. Die Veranstalter der it-sa streben etwa 10.000 Fachbesucher an und wollen damit auf Augenhöhe mit der Infosecurity in London und der RSA-Konferenz in San Francisco starten.

Die potenziellen Aussteller der it-sa 2009 haben bereits klare Signale gesetzt. So will etwa das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) einen Grundschutztag nach Nürnberg verlegen. Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft will seine diesjährige Mitgliederversammlung parallel zur it-sa in Nürnberg abhalten. Tagungsveranstalter haben bereits messebegleitende Sicherheits-Kongresse angekündigt.

Die derzeitige Rezession soll nach Ansicht der Veranstalter keine Bedrohung für die Zukunft der neuen Veranstaltung darstellen, da Sicherheit ein konjunkturunabhängiges Bedürfnis sei.

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