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Jetzt auch bei ricardo Gebühren

Das Online-Auktionshaus ricardo.de führt ab dem 15. April Gebühren auf erfolgreich abgeschlossene Versteigerungen ein. Sie bewegen sich im Rahmen zwischen 0,5 und 3 Prozent des Zuschlagspreises.

Nun ist es amtlich. Das Online-Auktionshaus Ricardo ändert zum 1. April seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Danach soll auf jede erfolgreich verlaufene Auktion eine Gebühr in Höhe von 0,5 bis 3 Prozent des Zuschlagspreises erhoben werden. Im Gegensatz zu eBay.de bleibt aber das Anbieten eines Artikels bei ricardo kostenfrei. Bei eBay kostet allein das Anbieten eines Produkts mindestens 25 Pfennig.

Im Gegenzug für die neue Gebühr erhalten die registrierten Mitglieder ab dem 15. April die "ricardo private Garantie". Damit verpflichtet sich das Auktionshaus, Beträge bis zu 250 Mark zurückzuerstatten, wenn ein Auktionspartner die Ware nicht liefert oder trotz erheblicher Abweichung von der Produktbeschreibung den Handel nicht rückgängig machen will.

Die neuen Bestimmungen gelten als akzeptiert, wenn Sie nicht bis einschließlich 30.04.2000 formlos Widerspruch gegen die neuen AGB einlegen. Wird der Widerspruch rechtzeitig eingereicht, wird der Account geschlossen.

(PC-WELT, 28.03.2000, hr)

Infos zu den neuen ricardo-Gebühren

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