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Jeder Vierte will E-Sports als olympische Disziplin

01.08.2016 | 15:47 Uhr |

Viele Deutsche befürworten, dass E-Sports als olympische Disziplin eingeführt wird.

Wettkämpfe unter Video- und Computerspielern werden nicht zuletzt durch Plattformen wie Twitch immer populärer. Ein Viertel der Deutschen spricht sich sogar dafür aus, dass E-Sports als olympische Disziplin eingeführt wird.

Dies ergab eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom unter 1247 Bundesbürgern ab 14 Jahren. Unter den Befragten, die selbst Computer- und Videospiele nutzen, war der Anteil mit 40 Prozent sogar noch höher. Grundsätzlich ähneln sich klassische Sportarten und kompetitive Spiele laut Bitkom sehr stark: Neben schneller Reaktionsfähigkeit müssen E-Sportler auch taktisch sowie strategisch denken können und - je nach Spiel - auch im Team handeln.

Noch spricht sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) allerdings gegen eine Aufnahme von E-Sports als offizielle Sportart aus. Der Bund begründet dies damit, dass Spiele nur eine verminderte motorische Aktivität erfordern. Traditionelle Sportvereine setzen hingegen oft auf E-Sports-Nachwuchs und in Brasilien wird E-Sports offiziell schon als Sportart angesehen.

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