2016430

Jawbone stellt Up Move und Up3 vor

06.11.2014 | 09:10 Uhr |

Jawbone stellt gleich zwei neue Wearables der Up-Serie vor, die den Nutzer in Sachen Körperüberwachung und Fitness unterstützen sollen. Das "Up Move" misst Schritte, Akltivität sowie Kalorienverbrauch und Schlaf, während das "Up3" zusätzlich detaillierte Informationen ausgibt, wie zum Beispiel die Herzfrequenz.

Nach dem erfolgreichen Fitnessarmband "Up" (zum Test) legt Hersteller Jawbone nach und präsentiert gleich zwei neue Tracker aus der Up-Serie. Beide basieren auf dem Up-System und kombinieren ein Wearable und eine App, um dem Träger über seine Schlafgewohnheiten, Aktivitäten und Ernährung zu informieren. Nach eigenen Angaben möchte das Unternehmen somit eine "einheitliche Lösung für ein gesünderes Leben" anbieten. Die beiden neuen Geräte hören auf die Namen "Up Move" und "Up3".

Das Up Move lässt sich als Armband oder Clip tragen – das Armband kostet allerdings extra.
Vergrößern Das Up Move lässt sich als Armband oder Clip tragen – das Armband kostet allerdings extra.
© Jawbone

Modell für Einsteiger: Jawbone Up Move

Eher für Einsteiger ist der rund 50 Euro teure Tracker "Up Move", der beim Abnehmen und fitter werden helfen soll. Dafür erhält der Nutzer laufenden Überblick über seine Schritte, Aktivitäten und wie viel Kalorien er verbraucht hat; zusätzlich misst das kleine Gerät auch noch den Schlaf. Für eine höhere Präzision der erhobenen Daten soll die "MotionX"-Technik sorgen. Über ein LED-Display behält der Träger den Überblick über seine Aktivitäten. Dabei lässt sich der Tracker sowohl als Clip an der Hose oder dem BH befestigen, oder auch dank optional erhältlicher Armbänder am Handgelenk tragen. Für die Energie sorgt eine herkömmliche Knopfbatterie, die für bis zu sechs Monate Betrieb genügen soll – der Batteriewechsel ist also kein Problem.

Die Daten schickt der Tracker via Bluetooth an die Up-App auf dem Smartphone, die alle Fortschritte laufend aufzeichnet: Der integrierte "Smart Coach" soll dem Nutzer dabei helfen, sich mehr zu bewegen, indem er Tipps und weiterführende Informationen für gesündere Lebensweisen gibt oder die Motivation steigert. Seit dem 5. November 2014 ist das Gerät in sechs verschiedenen Farben erhältlich.

Fortschrittlicher Fitness-Tracker: Jawbone Up3

Das "Up3" ist die zweite Produktneuheit und soll nach Aussage von Jawbone "der fortschrittlichste Aktivitätsaufzeichner aller Zeiten" sein. Ausgestattet ist das Fitnessarmband mit einer Vielzahl an modernen Sensoren, um dem Träger ein Komplettbild des Gesundheitszustandes aufzuzeigen. Denn neben der fast schon obligatorischen Messung von Schritten, Schlafdauer sowie Kalorienverbrauch zeichnet das Up3 auch den Ruhepuls auf, um somit auch die Herzfrequenzen im Auge zu behalten. Hinzu kommen auch noch Sensoren, die über die Haut- und Raumtemperatur Auskunft geben. Auch hier erfolgt die Auswertung der Daten in der Up-App für iOS-Geräte. Eine Android-Version will der Hersteller Anfang 2015 veröffentlichen.

Das Up3 ist fortschrittlicher, dafür aber auch weitaus teurer als sein kleiner Kollege: Immerhin haben Sie dafür auch die Herzfrequenz oder auch die Haut- und Raumtemperatur im Auge.
Vergrößern Das Up3 ist fortschrittlicher, dafür aber auch weitaus teurer als sein kleiner Kollege: Immerhin haben Sie dafür auch die Herzfrequenz oder auch die Haut- und Raumtemperatur im Auge.
© Jawbone

Die Batterielaufzeit gibt Jawbone mit maximal sieben Tagen an. Darüber hinaus ist das smarte Armband auch noch wasserfest bis zu einer Tiefe von zehn Metern. Es soll dank des Aluminiumgehäuses nicht nur langlebig sein, sondern sich auch ständig tragen lassen. Der Preis für das Up3 liegt bei 179 Euro. Es soll noch im Winter 2014 auf den Markt kommen.

Sechs Fitnesstracker im Vergleichstest

0 Kommentare zu diesem Artikel
2016430