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Java und C sind die beliebtesten Programmiersprachen

09.09.2015 | 14:53 Uhr |

Java wächst weiter, C verliert leicht. Doch beide Programmiersprachen sind nach wie vor am beliebtesten. Das sagt der neue Tiobe-Index.

Neuer Algorthmus für Tiobe-Index

Tiobe hat den Algorithmus für seinen Programmiersprachen-Index geändert. Dadurch will Tiobe die Beliebtheit der Programmiersprachen noch exakter erfassen können.

Der neue Algorithmus soll Ausreißer besser ermitteln und herausfiltern können. Das hat allerdings keine gravierenden Auswirkungen auf die Reihenfolge der Programmiersprachen, nur einige weniger bekannte Sprachen konnten dadurch Plätze gut machen. So arbeitete sich beispielsweise Scala nach oben und Go befindet sich nun wieder in der Top-50.

Java und C herrschen

Java konnte im September weiter zulegen und steht nun bei fast 20 Prozent auf Platz 1. C dagegen verlor weiter leicht und liegt nun mit 15,6 Prozent auf Platz 2. An den Platzierungen dieser beiden wichtigsten Programmiersprachen änderte sich also nichts.

Plätze 2 bis 10

Darauf folgt…erst einmal nichts. Mit großem Abstand kommen dann C++, C# und Python. Danach PHP und Javascript. Javascript hatte zuletzt wieder verloren, nachdem diese Sprache lange Zeit massiv zugelegt hatte.

Danach kommen Visualbasic.net und Perl. Massiv hat weiter Apples Sprache Objective-C verloren. Sie liegt auf Platz 10. Der stete und schon längere Zeit anhaltende Rückgang könnte ein klein wenig mit dem Aufstieg von Apples neuer Programmiersprache Swift zusammenhängen. Diese arbeitet sich kontinuierlich nach oben. Allerdings entspricht der Zugewinn von Swift keinesfalls dem Verlust von Objective-C.

So setzt sich der Tiobe-Index zusammen

Der Tiobe-Index wertet die Beliebtheit beziehungsweise die Nachfrage nach Programmiersprachen im Internet aus, indem er unter anderem Suchanfragen und Einträge bei Google, Bing, Yahoo, Wikipedia,   Amazon, YouTube und Baidu analysiert. Der Index wird monatlich neu erstellt. Der Index sagt nichts über die Qualität einer Programmiersprache und auch nichts über die Menge der weltweit vorhandenen Codezeilen aus.
 
 
 
 
 
 
 
 

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