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Java erobert Dell und HP

12.06.2003 | 12:31 Uhr |

Mit Hewlett-Packard und Dell hat Sun die beiden weltgrößten PC-Hersteller überzeugen können, ihre Rechner künftig mit Java auszuliefern. Suns Softwarechef Jonathan Schwartz erwartet nun einen regelrechten "Dominoeffekt", infolgedessen noch zahlreiche weitere PC-Hersteller auf den Java-Zug aufspringen.

Mit Hewlett-Packard und Dell hat Sun die beiden weltgrößten PC-Hersteller überzeugen können, ihre Rechner künftig mit Java auszuliefern. Suns Softwarechef Jonathan Schwartz erwartet nun einen regelrechten "Dominoeffekt", infolgedessen noch zahlreiche weitere PC-Hersteller auf den Java-Zug aufspringen, wie die Computerwoche berichtet.

Die Verbreitung von Java auf dem Desktop hatte Ende 2001 einen ordentlichen Dämpfer erhalten, nachdem Microsoft entschieden hatte, Windows XP nicht länger mit Java auszuliefern. Dem war wiederum ein langwieriger Rechtsstreit mit Sun vorausgegangen, als dessen Resultat Microsoft von der aktuellen Java-Weiterentwicklung ausgeschlossen worden war.

Sun hatte Microsoft verklagt, weil der Redmonder Konzern eine speziell für Windows getunte Java Virtual Machine entwickelt und damit aus Sicht der McNealy-Firma das Java-Grundkonzept der Plattformunabhängigkeit untergraben hatte. Im Januar dieses Jahres verhängte zuletzt ein Gericht eine einstweilige Verfügung gegen Microsoft, Windows mit Suns virtueller Maschine auszuliefern. Diese wurde allerdings aufgrund einer anhängigen Berufung Microsofts vorläufig ausgesetzt.

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