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Japanische Forscher melden neuen Speicherdichte-Rekord

16.01.2003 | 15:42 Uhr |

Eine neue Rekordmarke im Bereich der Speicherdichte können japanische Wissenschaftler vom "Phonon Device Laboratorium" für sich verbuchen. Dem Team um Yasuo Cho ist es gelungen, auf einem Quardatzoll eines ferroelektrischen Kristalls 1,5 Terabit Daten zu speichern. Doch dies wäre nur die Spitze des Eisbergs.

Eine neue Rekordmarke im Bereich der Speicherdichte können japanische Wissenschaftler vom "Phonon Device Laboratorium" für sich verbuchen. Das Team um Yasuo Cho forscht an ferroelektrischen Materialien - in herkömmlichen Festplatten kommen ferromagnetische Materialien zum Einsatz.

Den Wissenschaftlern ist es gelungen, auf einem Quadratzoll eines ferroelektrischen Kristalls 1,5 Terabit Daten zu speichern. Hierzu wurden mittels Stromimpuls Markierungen im Nanometer-Bereich angebracht.

Nun konzentriert sich die Arbeit auf die Entwicklung eines Speichesystems, mit dessen Hilfe tatsächliche Lese- und Schreibexperimente mit schnellem Datentransfer und der dafür notwendigen Positionierungskontrolle der Lese- und Schreibvorrichtungen durchgeführt werden können.

Ziel der Wissenschaftler ist eine Speicherdichte von vier Petabit pro Quadratzoll. Dies entspricht einer Datenmenge von mehr als 128.000 DVDs.

Seagate: Bald 100 mal mehr Daten auf einer Festplatte? (PC-WELT Online, 27.08.2002)

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