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Japan: Versicherungsschutz gegen Viren und Hacker

17.04.2003 | 10:55 Uhr |

Japanische Anwender werden bald in der Lage sein, sich gegen Schäden, die durch Malware und Co. verursacht werden, zu versichern. Das Business-Modell in die Wege geleitet hat der "IT-Risk Hedge Solution Provider" Nippon Intelligence in Kooperation mit dem Versicherungsunternehmen AIU.

Japanische Anwender werden bald in der Lage sein, sich gegen Schäden, die durch Malware und Co. verursacht werden, zu versichern. Das Business-Modell in die Wege geleitet hat der "IT-Risk Hedge Solution Provider" Nippon Intelligence in Kooperation mit dem Versicherungsunternehmen AIU .

Für die Versicherung gegen Viren und Hacker sollen potenzielle Kunden umgerechnet rund fünf Euro pro Monat auf den Tisch legen. Der Vertrieb findet über den jeweiligen Internet Service Provider (ISP) statt.

Auf den versicherten Rechnern wird eine vom Anbieter programmierte Software installiert. Sie überwacht den Rechner kontinuierlich und läßt einem Server von Nippon Intelligence in regelmäßigen Abständen Status-Berichte zukommen. Im Schadensfall wird der Computer dann kostenlos repariert.

Nippon Intelligence will bis Ende 2004 mit dem neuen Service rund 400.000 Kunden erreichen. Für die Zukunft ist die Erweiterung der Versicherung auf Home-Appliance-Netzwerke geplant.

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