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Japan: Keine Röhren-Fernseher mehr von Toshiba

21.02.2006 | 13:19 Uhr |

Die gute alte Flimmerkiste hat langsam aber sicher ausgedient - zumindest in Japan. Ab April wird Toshiba keine Röhren-Fernseher mehr verkaufen und sich voll auf LCD-TVs konzentrieren.

Erstmals wurden im vergangenen Jahr in Japan mehr LCD-TVs als Röhren-Fernseher verkauft. Diesem Umstand trägt Toshiba nun Rechnung und räumt seine Angebotspalette auf. Ab April wird das Unternehmen in Japan keine Röhren-TVs und LCD-Fernseher mit analogem Tuner mehr anbieten. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Stattdessen will sich Toshiba auf seine volldigitale LCD-TV-Reihe konzentrieren. Seit dem Start von DVB-T in Japan im Jahr 2004 verzeichnete der digitale TV-Markt massive Zuwächse.

Während im vergangenen Jahr 4,4 Millionen LCD-TVs verkauft wurden, erwartet Toshiba für dieses Jahr das Überschreiten der 6-Millionen-Marke, im Jahr 2007 sollen es über 7 Millionen Geräte sein. Düster sieht es für die Röhren-Fernseher aus: Hier erwartet Toshiba nach 3,5 Millionen Stück im Jahr 2005 bis 2007 einen Rückgang auf 900.000 Einheiten.

Darüber hinaus will Toshiba seine LCD-/Plasma/Rückprojektions-TV-Reihe künftig weltweit unter einem einheitlichen Namen anbieten. In Japan und einigen anderen Ländern gibt es die TVs bereits unter dem Namen "Face". Dieser soll nun durch "Regza" ersetzt werden. Interessante Randnotiz: Als Vorlage für "Regza" diente laut Satoshi Niikura, Vizepräsident von Toshibas Digital Media Network, das deutsche Wort "regsam".

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