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Jamba schließt millionenschweren Werbevertrag ab

04.04.2006 | 17:37 Uhr |

Wer hat es nicht noch in Erinnerung? "I'm maybe small, i'm maybe sweet, but baby....", so sang Sweetie - das süße Küken - sich anfangs in die Herzen und Handys der Kunden des Berliner Unternehmens Jamba. Was zu Beginn vielleicht wirklich noch als süß empfunden wurde, löste mindestens nach der fünften Wiederholung des Werbespots bei so manchem Fernsehzuschauer wahre Mordgelüste nach dem Küken aus, welche vor allem in kleinen Internet-Games ausgelebt werden durften. Um so erleichterter waren alle genervten Zuschauer, als vor kurzem Musiksender wie MTV und Viva bekannt gaben, in Zukunft auf Werbung des Unternehmens verzichten zu wollen - zumindest zu bestimmten Uhrzeiten.





Nun findet die Erleichterung mit der Bekanntgabe der Vergabe des TV-Etats Jambas an die Düsseldorfer Werbeagentur BBDO ein jähes Ende. Zusammen mit BBDO arbeitet das Mobile Entertainment-Unternehmen bereits an einem neuen Spot, der ab Mitte Januar für die seit Oktober 2005 erhältliche Prepaid-Karte Jambas werben soll. Diese fand bis heute nicht den vom Unternehmen erwarteten Absatz, obwohl sie mit diversen kostenlosen Downloads für das eigene Handy lockt und in Sachen SMS mit 9 Cent pro SMS zunächst sehr günstig erscheint. Laut Oliver Thiel, Director Advertising Productions bei Jamba, sei das Budget für TV-Schaltungen "sehr, sehr hoch". Keine Überraschung, gab Jamba im Kalenderjahr 2005 zwischen Januar und Oktober doch 125 Millionen Euro allein für Werbung aus.

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