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JVC tritt Blu-ray Disc Association bei

Nach dem amerikanischen Filmproduzenten Twentieth Century Fox trat nun auch der japanische Multimedia-Konzern JVC der Interessenvereinigung bei.

Dass JVC die Blu-ray-Technologie unterstützt, ist kein Geheimnis. Bereits 2002 stellte der japanische Multimedia-Konzern einen Prototyp eines Blu-ray-DVD-Spielers vor und zeigte weitere Produktentwicklungen auf anderen asiatischen Messen. Nun machte JVC Nägel mit Köpfen und ist der Interessenvereinigung " Blu-ray Disc Association " beigetreten.

Die Blu-ray Disc Association will die "Blu-ray-Disc" zum Nachfolger der DVD machen. Mit Hilfe von blauem Laserlicht - deshalb der Name Blu-ray - lassen sich bis zu 27 Gigabyte an Daten auf eine Silberscheibe bringen. Weiterentwicklungen sollen sogar 30 (single sided single layer) beziehungsweise 50 Gigabyte (double sided single layer) pro Scheibe fassen.

Blu-ray steht in Konkurrenz zum ebenfalls auf blauem Laserlicht basierenden, aber weniger Datenmasse fassenden HD-DVD-Standard. Dabei steht HD für "High Definition"- beziehungsweise "High Density"-DVD. Deshalb ist es für die Interessenvereinigungen so wichtig, dass möglichst viele Hersteller von Widergabegeräten und Produzenten von Inhalten beitreten. JVC ist nach dem Filmproduzenten Twentieth Century Fox das zweite große Unternehmen innerhalb einer Woche, welches sich zur Blu-ray Disc Association gesellt. Neben Fox und JVC sitzen zum Beispiel Dell , HP , Samsung und Sony in der Blu-ray Disc Association. Der HD-DVD-Standard wird dagegen maßgeblich von NEC und Toshiba unterstützt.

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