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Irreführende Größenangaben: US-Kunden verklagen Festplatten-Hersteller

22.09.2003 | 09:27 Uhr |

Apple, Dell, Gateway, Hewlett-Packard, IBM, Sharp, Sony und Toshiba sehen sich in Kalifornien mit einer Klage von vier ihrer Kunden konfrontiert. Der Vorwurf: In Werbeaussagen werden die Größenangaben von Festplatten dezimal angeben, während die tatsächliche Größe binär berechnet werden würde.

Apple, Dell, Gateway, Hewlett-Packard, IBM, Sharp, Sony und Toshiba sehen sich in Kalifornien mit einer Klage von vier ihrer Kunden konfrontiert, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner . Lanchau Dan, Adam Selkowitz, Tim Swan und John Zahabian werfen ihnen vor, dass sie in ihren Werbeaussagen die Größenangabe von Festplatten dezimal (1000 Byte = 1 Kilobyte) angeben, während die tatsächliche Größe binär (1024 Byte = 1 Kilobyte) berechnet werden würde.

So habe eine mit 20 Gigabyte verkaufte Platte real nur Platz für 18,6 Gigabyte Daten. Oder eine Harddisk mit nominal 150 Gigabyte Speicherplatz könne tatsächlich nur 140 Gigabyte aufnehmen. Laut Klageschrift könnte der Anwender dort zusätzlich 2000 digitalisierte Songs oder 20.000 Fotos speichern.

Die Kläger verlangen von den Herstellern nun ihre "unfairen" Marketing-Praktiken einzustellen und nicht näher definierte "Entschädigungen" wegen "unredlich erzielter Gewinne".

Neues Ratgeber-Special: "Festplatten-Management" (PC-WELT Online, 09.09.2003)

PC-WELT Ratgeber: Warum der PC mit Speicherplatz geizt

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