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IronPort schickt Power-Appliance gegen Spam ins Feld

06.06.2007 | 12:32 Uhr |

Mit 400 Prozent mehr Rechenleistung als ihr Vorgängermodell soll es die neue Highend-Appliance mit dem stetig wachsenden Spam-Aufkommen aufnehmen können.

Mit der "X1050" hat IronPort Systems auf dem derzeitigen Gartner IT Security Summit in Washington ein neues Flaggschiff für seine Familie von E-Mail-Security-Appliances angekündigt. Das neue Modell ist auf den Einsatz bei ISPs und in Unternehmen mit hohem Mail-Aufkommen ausgelegt. Mit 400 Prozent höherer Rechenleistung als IronPorts bisherige Highend-Appliance soll es die X1050 Firmen ermöglichen, mit der stetig wachsenden Flut an Werbemüll fertig zu werden, ohne Hardware nachrüsten zu müssen. Dem mittlerweile zu Cisco gehörigen Security-Spezialisten zufolge hat sich das Spam-Volumen in der zweiten Hälfte 2006 im Jahresvergleich mehr als verdreifacht und nimmt auch im laufenden Jahr stetig zu.

Laut Anbieter kann die ab sofort verfügbare X1050 mehr als 2,5 Millionen Messages pro Stunde verarbeiten. Aufgrund ihrer hohen Leistung soll die Appliance zudem mehr Filteralgorithmen auf jede eingehende Nachricht anwenden können, wodurch die Anzahl der Spam-Mails, die in den Posteingängen landen, weiter reduziert werde, so IronPort. Die Preise für das Antispam-Bollwerk beginnen bei 75.000 Dollar.

Die im Januar angekündigte Übernahme von IronPort durch Cisco soll Ende dieses Monats abgeschlossen sein. (kf)

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