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Ipod: Apple sichert Speicherchip-Versorgung bis 2010

Mit langfristigen Verträgen hat sich Apple die Versorgung mit Speicherchips für seine Ipods gesichert. Damit soll der Konzern in die Lage versetzt werden, jederzeit so viele Geräte herstellen zu können, wie der Markt verlangt.

Apple hat sich Speicherchips für seine erfolgreichen Ipod-Player für die nächsten Jahre gesichert. Die Verträge mit mehreren Herstellern sicherten die Versorgung bis zum Jahr 2010, teilte der US-Computerkonzern am Montag mit. Lieferanten für die Flash-Speicherchips seien Intel, Hynix, Micron Technology, Samsung und Toshiba. Allein in den kommenden drei Monaten seien Vorauszahlungen von insgesamt 1,25 Milliarden Dollar geplant. "Wir wollen in der Lage sein, so viele unserer populären Ipods herzustellen, wie es der Markt verlangt", sagte Apple-Chef Steve Jobs.

Intel und Micron gaben zugleich die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Produktion von NAND-Flash-Speicherchips für Geräte der Unterhaltungselektronik beschlossen. Apple werde einen "signifikanten" Anteil der Produktion erhalten. Dafür werde Apple eine Vorauszahlung von jeweils 250 Millionen Dollar an die beiden Unternehmen leisten. NAND-Chips zeichnen sich durch hohe Speicherkapazität und niedrigen Energieverbrauch aus. Apple setzt in seinen Ipod-Modellen Shuffle und Nano auf elektronische Flash-Speicherchips, während bei größeren Modellen eine Festplatte zum Einsatz kommt. Die Kapazität von NAND-Chips soll in absehbarer Zukunft auf mehr als 30 GB ausgebaut werden können.

PC-WELT-Test: Apple Ipod Nano 4 GB

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