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Iomega testet Mini-Speicher mit 1,5 GB

28.07.2003 | 09:14 Uhr |

Iomega hat die Speichertechnologie DCT (Digital Capture Technology) angekündigt. Entsprechende Medien können nach Angaben des Herstellers auf der Größe eines Streichholzbriefchens 1,5 Gigabyte an Daten speichern. Die Technologie soll in Geräten wie Digitalkameras, MP3-Playern, oder Handhelds zum Einsatz kommen und Flash-Memory wie SD-Card oder Compact-Flash ablösen.

Iomega hat die Speichertechnologie DCT (Digital Capture Technology) angekündigt. Entsprechende Medien können nach Angaben des Herstellers auf der Größe eines Streichholzbriefchens 1,5 Gigabyte an Daten speichern. Die Technologie soll in Geräten wie Digitalkameras, MP3-Playern, oder Handhelds zum Einsatz kommen und Flash-Memory wie SD-Card oder Compact-Flash ablösen, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

Im Aufbau ähneln die kleinen Speicher den herkömmlichen Iomega-Zip-Disketten. Allerdings soll den DCT-Speicher nicht eine Kunststoffhülle, sondern ein rostfreies Stahlgehäuse vor Datenverlust schützen. Laut Hersteller testen bereits Fuji Photo Film , Citizen Watch und Texas Instruments die Integration mit ihren Produkten.

Analysten zufolge wird jedoch hauptsächlich der Preis bestimmen, welche Mini-Speichertechnologie sich künftig im Markt durchsetzen wird. So kosten zum Beispiel herkömmliche SD-Karten mit 512 Megabyte rund 250 Dollar (rund 49 Cent pro Megabyte). Flash-Karten, die schnellere Datenzugriffe erlauben, schlagen bei gleichem Fassungsvermögen mit 350 Dollar zu Buche. Was Iomega für seine DCT-Medien verlangen will, ist noch nicht bekannt.

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