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Interview mit Filmvereinigungs-Boss Jack Valenti

26.05.2003 | 13:19 Uhr |

Sie stehen Industrie-Verbänden vor und versuchen, die Interessen ihrer jeweiligen Mitglieder durch gezielte Lobby-Arbeit in Gesetzestexte umsetzen zu lassen. Der Präsident einer der mächtigsten Vereinigungen dieser Art in den USA heißt Jack Valenti. Der 81-jährige steht der "Motion Picture Association of America" (MPAA) vor, die die Interessen der sieben größten Filmstudios vertritt. In einem Interview spricht Valenti unter anderem über Film-Piraterie und den Unterschied zwischen einer Video- und DVD-Kopie.

Sie stehen Industrie-Verbänden vor und versuchen, die Interessen ihrer jeweiligen Mitglieder durch gezielte Lobby-Arbeit in Gesetzestexte umsetzen zu lassen. Der Präsident einer der mächtigsten Vereinigungen dieser Art in den USA heißt Jack Valenti. Der 81-jährige steht der "Motion Picture Association of America" (MPAA) vor, die die Interessen der sieben größten Filmstudios vertritt. In einem Interview mit unserer Schwesterpublikation "PC-World" spricht Valenti unter anderem über Film-Piraterie und den Unterschied zwischen einer Video- und DVD-Kopie.

PC-World: Was sind die größten Herausforderungen für die MPAA?

Valenti: Ich untersuche, wie wertvolle kreative Arbeiten in einer neuen Welt, der so genannten digitalen Welt, die sich von der analogen Welt komplett unterscheidet, geschützt werden können.

Als nächstes möchten wir den Konsumenten tausende Filme über ihren Computer oder Fernseher anbieten und diese über ein Netzwerk, per WIFI oder ähnlichem, verbreiten. Die Anwender haben zwar derzeit noch nicht die technischen Voraussetzungen, aber wir testen bereits.

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