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Interpol sucht Unterstützung

10.07.2000 | 15:07 Uhr |

Interpol denkt darüber nach, bei der Jagd nach Internet-Kriminellen auf die Hilfe privater Firmen zurück zu greifen. Ziel ist ein Frühwarnsystem vor Cyber-Attacken.

Interpol denkt darüber nach, private Firmen bei der Jagd nach Cyber-Kriminellen einzubinden. Im Gespräch ist etwa das Silicon-Valley-Unternehmen "AtomicTangerine", dass den Vorschlag an Interpol herangetragen hatte. Ziel ist es, ein Frühwarnsystem vor Cyber-Attacken zu schaffen. Im Gegenzug dazu soll Interpol auf die Daten privater Firmen zurückgreifen können, wenn es um Internet-Kriminalität geht.

Von der Hilfe durch private Unternehmen verspricht sich Interpol eine effektivere Bekämpfung des Cybercrime. Sie seien technisch versiert und seien besonders motiviert, Lösungen zu finden.

In der Zwischenzeit nutzt die Interpol das Internet bereits, um die Suche nach gestohlenen Kunstgegenständen voranzutreiben. Auch die rechtmäßigen Besitzer beschlagnahmter Diebesware aus dem Kunstbereich sollen so gefunden werden. Interpol veröffentlicht jährlich eine CD-ROM mit den Bildern und Beschreibungen von mittlerweile über 14.000 Kunstgegenständen, die gesucht werden.(PC-WELT, 06.07.2000, meh)

Die Seite zur CD für gestohlene Kunstgegenstände von Interpol

Gestohlene Kunstgegenstände bei Interpol

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