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Interpol bittet Internet-Gemeinde um Hilfe

06.07.2010 | 13:07 Uhr |

Die internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol sucht erneut nach flüchtigen Verbrechern und bittet dabei alle Internetnutzer um Mithilfe.

Bereits 2007 startete Interpol die erste Internetfahndung und konnte einen Pädophilen dank des veröffentlichten Fotos identifizieren - mehr als 350 Hinweise waren eingegangen. Der Täter hatte sein Foto stark verzerrt ins Internet gestellt, deutsche Experten entzerrten es.

Im Rahmen der Aktion "Infra-Red" sucht Interpol seit dem 3. Mai 2010 weltweit nach 450 Flüchtigen, 107 seien bislang gefasst worden. 26 der Gesuchten, denen besonders schwere Vergehen wie Mord und Kindesmissbrauch vorgeworfen werden, nennt Interpol in einer Liste mit Namen, Foto, Nationalität und vermutetem Aufenthaltsort . Es sei möglich, dass die Gesuchten in sozialen Netzwerken oder Chats aktiv sind. Hinweise erbittet Interpol via E-Mail .

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