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Internetbetrügerin zu Bewährungsstrafe verurteilt

28.01.2005 | 13:16 Uhr |

Das Landgericht Erfurt hat eine 30 Jahre alte Frau aus Weimar schuldig gesprochen, in mindestens 32 Fällen Waren über das Internet verkauft zu haben, die sie gar nicht besaß.

In dieser Woche hat das Landgericht Erfurt eine 30 Jahre alte Frau aus Weimar schuldig gesprochen, in mindestens 32 Fällen Waren über das Internet verkauft zu haben, die sie gar nicht besaß. Die Angeklagte erhielt eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren und muss 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das Gericht folgte damit den Anträgen von Staatsanwalt und Verteidiger. Die Angeklagte war geständig. Ein 41 Jahre alter Mann, der wegen Beihilfe angeklagt war, wurde freigesprochen.

Die Frau hatte sein Konto für die Transaktionen benutzt, ihn nach ihren Aussagen jedoch nicht in die Hintergründe eingeweiht. Sie hatte unter anderen Notebooks und Digitalkameras zum Kauf angeboten, Vorkasse oder eine Anzahlung verlangt und dann nicht geliefert. Für die so Betrogenen entstand ein Gesamtschaden von mehr als 10.000 Euro. Die Frau gab an, auf diese Weise ihren Lebensunterhalt verdient zu haben.

Vorsicht: Sicherheitstücken beim Online-Kauf (PC-WELT Online, 28.01.2005)

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