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Internet ohne PC

25.03.2001 | 05:39 Uhr |

Eine Reihe von Software- und Serviceanbietern haben sich zur Initiative "Internet ohne PC" zusammengeschlossen, um die Verbreitung des mobilen Zugangs zum Internet voranzutreiben. Die Gründung der Lobby spiegelt den CeBIT-Trend wider, Handheld-Computer mit Mobiltelefonen zu kombinieren.

Eine Reihe von Software- und Serviceanbietern haben sich zur Initiative "Internet ohne PC" zusammengeschlossen, um die Verbreitung des mobilen Zugangs zum Internet voranzutreiben. Initiatoren der Interessensgemeinschaft sind Aventeon, filans, Clarity, Jamba!, space2go und Xcelerate.

Die Gründungsmitglieder erwarten, dass der PC seine Hauptrolle als Startrampe ins Internet in den nächsten drei Jahren an diverse Internet-Zugangsgeräte (Internet Appliances) abgeben muss. Im Jahr 2005 sollen weltweit bereits 100 Millionen Internet-Zugangsgeräte im Einsatz sein.

Die Gründung der Lobby spiegelt den CeBIT-Trend wider, Handheld-Computer mit Mobiltelefonen in "Smartphones" zu kombinieren. Andere Beispiele für Internet Appliances wären Internet-Telefone für das Festnetz oder Internetbildschilrme für das Auto.

Nach den Vorstellungen der Initiative soll das Handy in Zukunft nicht nur Telefon, sondern Surfstation, Spielkonsole, Organizer, Musikplayer und Digitalkamera in einem sein. Persönliche Daten wie Terminkalender und Adressen, aber auch Video, Musik und Schriftstücke würden zunehmend im Web untergebracht, um diese Daten stets griffbereit zu haben. (PC-WELT, 25.03.2001, kk)

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Initiative "Internet ohne PC"

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