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eBay startet Online-Mode-Magazin

08.11.2009 | 14:31 Uhr |

Der Name "eBay" ist den meisten Menschen vor allem in Bezug auf Online-Shopping ein Begriff. Geht es nach der Vorstellung der Geschäftsführung des US-Unternehmens soll sich das aber bald ändern.

So will sich der Internetmarktplatz nun auch als Magazin-Herausgeber versuchen. " The Inside Source ", so der Name der neu gestarteten Online-Publikation, soll sich dabei eigenen Angaben zufolge an Konsumenten richten und Interessierten einen ungeahnten Einblick in die aktuellsten Einkaufstrends und Entwicklungen im Mode-, Technologie- und Popkulturbereich eröffnen. "Als der weltgrößte Online-Marktplatz mit insgesamt 88 Mio. aktiven Usern verfügt eBay über das einzigartige Potenzial, als kultureller Barometer für die Öffentlichkeit fungieren zu können. Die Auswertung der Suchanfragen und Einkäufe unserer Community ermöglicht es, täglich weltweite Shoppingtrends zu setzen und vorherzusagen", fasst Meredith Barnett, Editorial Director des neuen eBay-Magazins die Grundidee zusammen. "Bislang werden vordergründig Trends des US-Marktes aufgezeigt. Ob und wann auch andere Länder hinzukommen, ist derzeit noch nicht bekannt", ergänzt eBay-Sprecherin Magdalena Lechner gegenüber pressetext.

Als Zielgruppe für "The Inside Source" sieht Barnett im Prinzip "jeden anspruchsvollen Konsumenten, der ein gewisses Maß an Feingefühl für Mode und Lifestyle-Themen" an den Tag legt. Dementsprechend gestalten sich auch die inhaltlichen Schwerpunkte des eBay-Online-Magazins, die sich vorwiegend aus den Ressorts Mode, Technologie und Kultur zusammensetzen. Neben der Darstellung aktueller und Prognose künftiger Shoppingtrends sollen die Besucher des Online-Portals aber auch Analysen und Meinungen von Journalisten und Experten serviert bekommen. Um die eigene Leserschaft stärker in die behandelten Themen einzubinden, gibt es zudem die Möglichkeit, sich per Klick auf eine spezielle Schaltfläche bei Facebook anzumelden und interaktiv an Diskussionen teilzunehmen.

Den Einwand, dass eBay als Auktionsportal hauptsächlich mit älteren, gebrauchten Produkten zu tun habe und daher nicht unbedingt geeignet sei, die neuesten Shoppingtrends wiederzugeben, will man beim Online-Händler nicht gelten lassen. "Die Leute sehen eBay immer noch als Auktionshaus, obwohl inzwischen bereits mehr als die Hälfte der gehandelten Waren neu sind und zu Fixpreisen angeboten werden", stellt Alan Marks, Vice President im Bereich Corporate Communications, gegenüber der New York Times klar.

Diese Entwicklung bestätigt auch die eBay-Sperecherin auf Nachfrage von pressetext. "Die Zahl der gewerblichen Verkäufe auf eBay hat im Laufe der letzten Zeit deutlich zugenommen, sodass auch zunehmend neue Produkte per Sofortkauf angeboten werden", so Lechner. (pte)

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