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Internet-Zugänge immer öfter gratis

Die Zahl der Internet-Provider, die sich nicht über Grundgeb

Die Zahl der Internet-Provider, die sich nicht über Grundgebühren, sondern über Werbung finanzieren, wird laut einer Studie weiter steigen. Den Marktforschern von Jupiter zufolge werden im Jahr 2003 mehr als 13 Millionen US-Haushalte über einen gebührenfreien Internet-Zugang verfügen.

Vor allem in der kostenlosen E-Mail-Nutzung sehen die Analysten ein riesiges Potential. In Zukunft werde es ganz normal sein, mehrere E-Mail-Accounts gleichzeitig zu besitzen, wobei aber höchsten zwei davon regelmässig genutzt würden.

Trotz des erwarteten Zulaufs zu werbefinanzierten Providern bleibt ihr Anteil am Werbekuchen bleibt. Die Analysten schätzen, dass die über Internet-Zugänge generierten Werbeumsätze in drei Jahren nicht höher als 901 Millionen Dollar liegen werden. Das wären nur 8 Prozent der Gesamtausgaben für Online-Werbung.

Die gebührenfinanzierten Provider sterben aber nicht aus, so die Jupiter-Studie. Denn den Amerikanern sei eine schnelle und zuverlässige Online-Verbindung nach wie vor wichtiger als preiswertes Surfen (PC-WELT, 8.12.99, sp).

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