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Wikipedia fehlen die Autoren
Das Online-Lexikon Wikipedia kämpft derzeit mit einem Autoren-Schwund. Die Macher wollen dieser Entwicklung mit einem leichteren Einstieg entgegenwirken.
In den vergangenen Jahren hat sich Wikipedia als kostenlose und verlässliche Online-Enzyklopädie etabliert. Die einzelnen Begriffe und Themen werden nicht von einer einzigen Stelle definiert, sondern können von allen Lesern editiert oder erweitert werden. Doch genau diese Interaktivität führt derzeit zu einem Problem, denn der Autoren-Nachwuchs – und damit auch die Erweiterung der Inhalte – geht kontinuierlich zurück.
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat sich auf einer Konferenz in Israel zu dieser Problematik geäußert und auch einen Grund dafür ausgemacht. Zwar seien die meisten Themen des Online-Angebots bereits erschlossen, durch komplexe Richtlinien bei der Bearbeitung der Einträge müssten potenzielle Mitwirker jedoch eine sehr hohe Einstiegshürde überwinden.
Aus diesem Grund wolle man sich künftig vermehrt auf eine Vereinfachung konzentrieren, dabei jedoch den eigenen Qualitätsanspruch beibehalten. Zudem sei ein Teil der früheren Schreiber mittlerweile in einem neuen Lebensabschnitt angekommen, in diesem Fall könnten auch vereinfachte Regularien nicht helfen. Vielmehr käme es darauf an, für Nachwuchs zu sorgen.
Wikipedia gehört zu den fünf meistbesuchten Webseiten der Welt. Mittlerweile stehen rund drei Millionen Einträge zu unterschiedlichsten Themenbereichen auf dem Portal bereit.
Top 50: Die beliebtesten Wikipedia-Artikel
Platz 50: New York City
Platz 49: Akte X
Platz 48: G
Platz 47: Penis des Menschen
Platz 46: Frankreich
Platz 45: Portal:Gesellschaft
Platz 44: Zweiter Weltkrieg
Platz 43: Fernando Torres
Platz 42: Enlightenment
Platz 41: Österreich
Platz 40: Köln
Platz 39: Borderline-Persönlichkeitsstörung
Platz 38: YouPorn
Platz 37: YouTube
Platz 36: Stuttgart
Platz 35: Papierformat
Platz 34: Europäische Union
Platz 33: Schweiz
Platz 32: Adolf Hitler
Platz 31: Hypertext Transfer Protocol
Platz 30: Will Smith
Platz 29: Sido
Platz 28: Portal:Geographie
Platz 27: Radovan Karadžic
Platz 26: Portal:Technik
Platz 25: Sex
Platz 24: Europa
Platz 23: München
Platz 22: Nanga Parbat
Platz 21: Vereinigte Staaten
Platz 20: Penis
Platz 19: Portal:Wissenschaft
Platz 18: Liste der Abkürzungen (Netzjargon)
Platz 17: Nessun dorma
Platz 16: Internet Movie Database
Platz 15: Vagina
Platz 14: Portal:Geschichte
Platz 13: Wikipedia
Platz 12: Tour de France 2008
Platz 11: Olympische Sommerspiele 2008
Platz 10: Emo
Platz 9: Brigitte Nielsen
Platz 8: Karlsruhe
Platz 7: Liste der Hunderassen
Platz 6: Hamburg
Platz 5: Nekrolog 2008
Platz 4: Marc Chagall
Platz 3: Paul Potts
Platz 2: Berlin
Platz 1: Deutschland

07.08.11
Ja, Ja,
und wenn man dann einen Artikel verfasst, wird diese von den Admins wegen
Nichtigkeit rausgekickt, wie bei meinem Sohn passiert.
Da müssen die sich nicht wundern, wenn keiner mehr Bock hat zu schreiben
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07.08.11
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08.08.11
Die Wikipedianer sind schon ein Haufen verschrobener Nerds. Von dem ursprünglichen "spirit", dem Geist des "jeder kann mitmachen" ist nun wirklich garnichts mehr übrig.
Ich habe seinerzeit mal einen Artikel dort neu angefangen, der stand jahrelang so da, wie er heute keine 5 Minuten mehr überleben würde. Erst später wurde er noch von 3,4 Mitautoren so verfeinert, dass er irgendwann das Prädikat "besonders lesenswerter Artikel" bekam, ist hundertfach verlinkt. Der Begriff war bis dahin im Netz und in der realen Welt fast garnicht existent.
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08.08.11
...mit einer ordentlichen Egoklatsche.
...es ist halt wie immer: die Revolution frisst ihre Kinder.
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08.08.11
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08.08.11
[B]Wenn ich zu blöde oder zu faul bin, um einen Wikipedia-Artikel zu schreiben, kann ich immer noch einen Löschantrag stellen[/B]
Wikipedia-Artikel mit Gleichgesinnten zu schreiben, macht riesig Spass. Aber leider geschieht das nur noch sehr selten.
Bei der Durchsicht der Löschkandidaten stiess ich vor einigen Jahren auf einen Artikel, der durchaus nützlich war. Jemand, der sich für eine höhere Charge bei WP wählen lassen wollte, brauchte für seine Kandidatur noch eine bestimmte Anzahl Löschanträge und hatte deshalb diesen Artikel zum Löschen vorgeschlagen. Eine Anzahl Leute, aus deren Stellungnahme ersichtlich war, dass sie etwas von der Materie verstanden, sprachen sich gegen das Löschen aus. Folglich löschte ein Administrator, der ganz offensichtlich nicht wusste, worum es eigentlich ging den Artikel.
Ich habe am 29. Juli einen Tippfehler korrigiert. Schon am 8. Juli fand sich ein freundlicher Sichter, der erlaubte dass der Wikipedia-Artikel MIT dem fehlenden "n" publiziert wurde.
Früher habe ich ab und an etwas für Wikipedia geschrieben, aber all die Blockwarte und Hausmeister, diese überflüssigen Auseinandersetzungen das Streiten über "Relevanz" haben mir die Mitarbeit verleidet. So korrigiere ich eigentlich nur noch Tippfehler und sachliche Fehler.
Diese albernen Hierarchien um "Sichter", "Administratoren" etc. etc mit ellenlangen Beförderungsbedingungen und pseudodemokratischen Wahlen stossen mich ab. So geht es auch vielen anderen.
So vertreibt Wikipedia Leute, die einfach gerne Artikel schreiben würden, ohne Zank, ohne Definition der Relevanz etc...
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