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Vorsicht vor neuen Windows-8-Betrüger-Maschen

08.11.2012 | 17:04 Uhr |

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mahnt zur Vorsicht bei vermeintlich kostenlosen Windows-8-Angeboten.

Windows 8 ist erst seit wenigen Tagen erhältlich, gerade deshalb sind viele Nutzer noch unsicher und entsprechend anfällig für kriminelle Aktivitäten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der IT-Sicherheitsdienstleister Trend Micro warnen vor zwei aktuell kursierenden Betrugsvarianten. Dabei handelt es sich einmal um vermeintlich kostenlose Windows-8-Upgrades sowie schadhafte Virenscanner.

Hinter dem vermeintlichen Virenscanner verbirgt sich die Schadsoftware TROJ_FAKEAV.EHM. Nutzern werden über einen angeblichen Virenangriff informiert, Abhilfe soll ein kostenpflichtiges Schutzprogramm schaffen. Die Masche zielt direkt auf Anwender von Windows 8  ab, hierfür mussten die Urheber den Schadcode ihrer Scareware ihr nur geringfügig anpassen.

Sicher ins neue System: Der große Umzug auf Windows 8 - so geht's

Eine weitere Masche ist die Verbreitung eines kostenlosen Windows-Upgrades. Über E-Mails werden Anwender auf eine fingierte Website gelockt, auf der die Gratis-Version des Betriebssystems bereitstehen soll. Dort werden dann persönliche Informationen wie E-Mail-Adresse oder Passwörter abgefragt, die den Betreibern später für kriminelle Aktivitäten zur Verfügung stehen.

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Was ist Windows 8?

Das neue Microsoft-Betriebssystem ist der Nachfolger von Windows 7 und erschien am 26. Oktober 2012. Windows 8 baut auf seinen sehr erfolgreichen Vorgänger auf und enthält den neuen Kachel-Startbildschirm, der sich an der Oberfläche mit rechteckigen Kästen orientiert, die Microsoft mit Windows Phone 7 eingeführt und später auch bei der Xbox 360 integriert hat. Der zunächst eingeführte Begriff der "Metro-Oberfläche" wurde kurz vor dem Start aus rechtlichen Gründen zurückgezogen. Inzwischen spricht Microsoft von "Windows-Live-Tiles".

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