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T-Systems baut Rechenzentren aus

07.09.2008 | 16:12 Uhr |

T-Systems baut in Deutschland und Singapur die Kapazitäten seiner Rechenzentren weiter aus, um der Outsourcing-Nachfrage von Geschäftskunden weltweit besser nachkommen zu können.

T-Systems , Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik, will mit dem Ausbau von Rechenzentren in München und Singapur der weltweiten Nachfrage nach Outsourcing-Dienstleistungen nachkommen. Nach der Erweiterung des Rechenzentrums in Singapur ging in der vergangenen Woche ein Hochleistungsrechenzentrum in München in Betrieb. Damit gewinnt die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom 1.500 Quadratmeter mehr Platz für weitere Rechner. Die Investitionen für den Ausbau würden sich auf einen hohen einstelligen Millionenbetrag belaufen, teilte das Unternehmen mit.

Im ersten Halbjahr konnte das Telekom-Tochterunternehmen T-Systems neue Outsourcing-Verträge mit Shell , Siemens und Airbus abschließen. Mit der ständigen Erweiterung der Kapazitäten will das Unternehmen auf die steigende Nachfrage reagieren. Ingesamt verfügt T-Systems über eine IT-Fläche von rund 80.000 Quadratmetern mit einem Wert im dreistelligen Millionenbereich.

Erst kürzlich geriet das Unternehmen wegen geplanten Stellenstreichungen in die Schlagzeilen. Weltweit stünden bis zu 4000 Jobs auf der Kippe. Nach eigenen Angaben will die Telekom noch in diesem Monat ein Abfindungsprogramm für die betroffenen Angestellten von T-Systems starten. Die Abfindungen würden sich nach Alter und Betriebszugehörigkeit richten. Bis zum Februar 2009 könnten die Mitarbeiter mit Hilfe des Programms aus dem Unternehmen ausscheiden.

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