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Internet-Suche: Microsoft will Schnittstellen offen legen

Das Unternehmen will Software-Entwicklern bestimmte Programm-Teile etwa seiner MSN Such-Services oder des Google-Konkurrenz-Produkts MSN Virtual Earth offen legen. Dies sagte ein Microsoft-Sprecher auf dem Microsoft-Kongress Professional Developer Conference in Los Angeles.

Microsoft will im lukrativen Geschäft der Internet-Suchmaschinen seine Politik öffnen und den großen Konkurrenten wie Google oder Yahoo! Marktanteile abnehmen. Das Unternehmen wolle Software-Entwicklern bestimmte Programm-Teile etwa seiner MSN Such-Services oder des Google-Konkurrenz-Produkts MSN Virtual Earth offen legen. Dies sagte ein Microsoft-Sprecher auf dem Microsoft-Kongress Professional Developer Conference in Los Angeles und bestätigte damit Berichte in US-Medien.

Das Fachmagazin "Information Week" hatte in seiner Online-Ausgabe gemeldet, dass der weltgrößte Softwarekonzern mit der Offenlegung so genannter APIs (Application Programming Interfaces) das Potenzial seiner Such-Services zu einer offenen Entwickler-Plattform machen wolle. Auf deren Basis können zum Beispiel Drittanbieter ihre Anwendungen auf die entsprechende Software zuschneidern.

Google und Yahoo! haben es bereits seit geraumer Zeit verstanden, Software-Entwickler mit der Offenlegung von APIs für die Entwicklung von Erweiterungen ihrer Such-Kapazitäten zu gewinnen. Vor allem Google greift Microsoft derzeit mit neuen Produkten aggressiv an. So steuerte der einstige Internet-Liebling mit seiner Desktop-Suche oder auch mit seinem jüngsten Angebot Google Earth quer ins Fahrwasser des Softwaregiganten.

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