Internet
Schlechter Schutz von Jugendlichen in sozialen Netzwerken
Die EU-Kommission bescheinigt sozialen Netzwerken gerade beim Schutz privater Daten von Jugendlichen große Defizite.
Soziale Netzwerke wie Facebook, Schüler.cc oder Xbox Live üben gerade auf Jugendliche eine besondere Anziehungskraft aus und regen zum gegenseitigen Austausch an. Eine im Auftrag der EU-Kommission durchgeführte Studie bescheinigt den Anbietern solcher Kommunikationsplattformen speziell im Bereich der minderjährigen Anwender jedoch unzureichende Schutzmechanismen.
Nur bei Microsofts Spiele-Plattform Xbox Live sowie beim Browserspiel Habbo Hotel ließen sich demnach die Profile der heranwachsenden Anwender so einstellen, dass sie nur von auf der eigenen Kontaktliste bestätigten Freunden betrachtet werden können. Bei der Konkurrenz hingegen wären die privaten Daten auch für Fremde jederzeit einsehbar.
Nur bei Microsofts Spiele-Plattform Xbox Live sowie beim Browserspiel Habbo Hotel ließen sich demnach die Profile der heranwachsenden Anwender so einstellen, dass sie nur von auf der eigenen Kontaktliste bestätigten Freunden betrachtet werden können. Bei der Konkurrenz hingegen wären die privaten Daten auch für Fremde jederzeit einsehbar.
Surfen im Internet: Kostenloser Jugendschutz für den Browser
Insgesamt wurden neun Online-Plattformen untersucht. Überall sei es im Test möglich gewesen, als Fremder Freundschaftsanfragen an Minderjährige zu verschicken. Nur die Netzwerke Dailymotion und Windows Live verhindern die Zustellung derartiger Kontaktanfragen an junge Nutzer. Im Gegensatz dazu waren die im Profil hinterlegten Daten eines Webangebots sogar über externe Suchmaschinen zu erreichen.
Der im Auftrag der EU-Kommission durchgeführte Test nahm Foto- und Videoplattformen wie YouTube oder Flickr unter die Lupe. Ebenfalls untersucht wurde die Blogplattform Skyrock oder browserbasierte Angebote wie Habbo Hotel und Stardoll.
Insgesamt wurden neun Online-Plattformen untersucht. Überall sei es im Test möglich gewesen, als Fremder Freundschaftsanfragen an Minderjährige zu verschicken. Nur die Netzwerke Dailymotion und Windows Live verhindern die Zustellung derartiger Kontaktanfragen an junge Nutzer. Im Gegensatz dazu waren die im Profil hinterlegten Daten eines Webangebots sogar über externe Suchmaschinen zu erreichen.
Der im Auftrag der EU-Kommission durchgeführte Test nahm Foto- und Videoplattformen wie YouTube oder Flickr unter die Lupe. Ebenfalls untersucht wurde die Blogplattform Skyrock oder browserbasierte Angebote wie Habbo Hotel und Stardoll.
Die 10 wichtigsten Sicherheits-Tipps
Mit eingeschränkten Rechten surfen
Wenn Sie auf Ihrem System als Admin arbeiten, verfügen alle Programme die Sie aufrufen ebenfalls über Admin-Rechte. Zumindest den Browser sollten Sie aus Sicherheitsgründen nur mit eingeschränkten Rechten betreiben. Dazu legen Sie über die „Systemsteuerung“ ein neues eingeschränktes Benutzerkonto an und vergeben dafür ein Kennwort. Mit pcwRunAs legen Sie sich daraufhin einen Link auf dem Desktop an, über den Sie Ihren Browser mit minimalen Rechten betreiben können.
Wenn Sie auf Ihrem System als Admin arbeiten, verfügen alle Programme die Sie aufrufen ebenfalls über Admin-Rechte. Zumindest den Browser sollten Sie aus Sicherheitsgründen nur mit eingeschränkten Rechten betreiben. Dazu legen Sie über die „Systemsteuerung“ ein neues eingeschränktes Benutzerkonto an und vergeben dafür ein Kennwort. Mit pcwRunAs legen Sie sich daraufhin einen Link auf dem Desktop an, über den Sie Ihren Browser mit minimalen Rechten betreiben können.
Sicherheitsupdates installieren
Damit Ihr System immer auf dem neuesten Sicherheits-Stand ist, kontrollieren Sie in der Systemsteuerung, ob die automatischen Updates aktiv sind. Zusätzlich dazu sollten Sie sich mit dem pcwUltimateLoader auch noch ein Archiv mit den Setup-Dateien aller relevanten Sicherheitsupdate anlegen.
Damit Ihr System immer auf dem neuesten Sicherheits-Stand ist, kontrollieren Sie in der Systemsteuerung, ob die automatischen Updates aktiv sind. Zusätzlich dazu sollten Sie sich mit dem pcwUltimateLoader auch noch ein Archiv mit den Setup-Dateien aller relevanten Sicherheitsupdate anlegen.
Softwareupdates besorgen
Auch Software enthält Sicherheitslücken die ebenso fatale Folgen für Ihr System haben können. Achten Sie deshalb auch darauf, dass die installierte Software auf Ihrem System möglichst aktuell ist. Damit Sie das nicht händisch für jedes Programm machen müssen, nutzen Sie am besten die Software Updatestar
Auch Software enthält Sicherheitslücken die ebenso fatale Folgen für Ihr System haben können. Achten Sie deshalb auch darauf, dass die installierte Software auf Ihrem System möglichst aktuell ist. Damit Sie das nicht händisch für jedes Programm machen müssen, nutzen Sie am besten die Software Updatestar
Virenprävention und -Schutz
Zur Grundausstattung jedes Systems gehört ein Viren-Wächter. Solche Programme sollten aber nicht nur als „Problemlöser“ eingesetzt werden, wenn das System bereits infiziert wurde. Idealerweise dienen sie besser als Frühwarnsystem, damit es erst garnicht zu Infektion kommt. Einen guten und zudem kostenlosen Viren-Wächter bekommen Sie mit Avira Antivir
Zur Grundausstattung jedes Systems gehört ein Viren-Wächter. Solche Programme sollten aber nicht nur als „Problemlöser“ eingesetzt werden, wenn das System bereits infiziert wurde. Idealerweise dienen sie besser als Frühwarnsystem, damit es erst garnicht zu Infektion kommt. Einen guten und zudem kostenlosen Viren-Wächter bekommen Sie mit Avira Antivir
Die schlechten Seiten des Internet
Die Browser-Erweiterung „Web of Trust“ (WOT) agiert wie ein Frühwarnsystem für Surfer. Grün bedeutet, die Seite birgt keine Gefahr. Bei rot sollten Sie draußen bleiben. Wird hingegen gelb angezeigt, dann fahren Sie mit der Maus über das WOT-Symbol und erhalten als Entscheidungshilfe die „Scorecard“ der Seite.
Die Browser-Erweiterung „Web of Trust“ (WOT) agiert wie ein Frühwarnsystem für Surfer. Grün bedeutet, die Seite birgt keine Gefahr. Bei rot sollten Sie draußen bleiben. Wird hingegen gelb angezeigt, dann fahren Sie mit der Maus über das WOT-Symbol und erhalten als Entscheidungshilfe die „Scorecard“ der Seite.
Keine HTML-Mails empfangen
HTML-Mails können - genau wie Web-Seiten - von Hackern speziell präpariert werden, damit Schadcode auf Ihrem System ausgeführt wird. Wenn Sie sich Mails als reinen Text anzeigen lassen, besteht dieses Risiko nicht.
HTML-Mails können - genau wie Web-Seiten - von Hackern speziell präpariert werden, damit Schadcode auf Ihrem System ausgeführt wird. Wenn Sie sich Mails als reinen Text anzeigen lassen, besteht dieses Risiko nicht.
Verseuchte Software meiden
Nicht jede Freeware im Netz hält was sie verspricht. Manche ist schlecht programmiert und macht dadurch Ihr System unsicher und manche enthält bereits Add- und Spyware. Laden Sie Software deshalb nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter, etwa von .
Nicht jede Freeware im Netz hält was sie verspricht. Manche ist schlecht programmiert und macht dadurch Ihr System unsicher und manche enthält bereits Add- und Spyware. Laden Sie Software deshalb nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter, etwa von .
WPA-Verschlüsselung aktivieren
Das wichtigste, was Sie zum Schutz Ihres WLAN-Netzes beitragen können, ist es zu verschlüsseln. Dabei sollten Sie die Verschlüsselung zunächst bei Ihrem Router über eine Kabel-Verbindung konfigurieren. Dann reißt die WLAN-Verbindung ab. Daraufhin stellen Sie dort exakt dieselbe Verschlüsselungsart für Ihren WLAN-Adapter ein und bauen die Verschlüsselte Verbindung wieder auf. Sie sollten Ihr WLAN jedoch keinesfalls mit dem recht unsicheren WEP-Verfahren verschlüsseln. Besser sind WPA (Wi-Fi Protected Access) oder WPA2 mit einem sicheren Kennwort.
Das wichtigste, was Sie zum Schutz Ihres WLAN-Netzes beitragen können, ist es zu verschlüsseln. Dabei sollten Sie die Verschlüsselung zunächst bei Ihrem Router über eine Kabel-Verbindung konfigurieren. Dann reißt die WLAN-Verbindung ab. Daraufhin stellen Sie dort exakt dieselbe Verschlüsselungsart für Ihren WLAN-Adapter ein und bauen die Verschlüsselte Verbindung wieder auf. Sie sollten Ihr WLAN jedoch keinesfalls mit dem recht unsicheren WEP-Verfahren verschlüsseln. Besser sind WPA (Wi-Fi Protected Access) oder WPA2 mit einem sicheren Kennwort.
DSL-Router schützen
Aktivieren Sie zunächst die Firewall auf Ihrem Router. Ändern Sie dann das Standard-Kennwort des Routers um Ihre DNS-Einstellungen zu schützen. Wenn Sie eine URL eingeben dann übersetzt ein DNS-Server diesen Namen in die Ziel-IP-Adresse. Ihr Router nutzt dabei die DNS-Server die Ihr Provider hinterlegt hat. Ändert etwa eine Malware die DNS-Konfiguration, könnte es passieren, dass Sie beim surfen etwa unbemerkt auf Phishing-Seiten umgelenkt werden.
Aktivieren Sie zunächst die Firewall auf Ihrem Router. Ändern Sie dann das Standard-Kennwort des Routers um Ihre DNS-Einstellungen zu schützen. Wenn Sie eine URL eingeben dann übersetzt ein DNS-Server diesen Namen in die Ziel-IP-Adresse. Ihr Router nutzt dabei die DNS-Server die Ihr Provider hinterlegt hat. Ändert etwa eine Malware die DNS-Konfiguration, könnte es passieren, dass Sie beim surfen etwa unbemerkt auf Phishing-Seiten umgelenkt werden.
Sichere Kennwörter vergeben
Schützen Sie Ihre Online-Identitäten (Banking, Paypal, ebay, Amazon...) durch unterschiedliche, sichere Kennwörter und ändern Sie sie regelmäßig. Damit Sie sich die Kennwörter nicht alle merken müssen, speichern Sie sie am besten in einer verschlüsselten Kennwort-Datenbank wie Keypass
Schützen Sie Ihre Online-Identitäten (Banking, Paypal, ebay, Amazon...) durch unterschiedliche, sichere Kennwörter und ändern Sie sie regelmäßig. Damit Sie sich die Kennwörter nicht alle merken müssen, speichern Sie sie am besten in einer verschlüsselten Kennwort-Datenbank wie Keypass


