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Internet-Radio-Ripper: Radio Jack 2006 und Clipinc im Duell

30.05.2006 | 12:54 Uhr |

Internet-Radio-Ripper ermöglichen es, sich innerhalb kürzester Zeit eine stattliche, digitale Musiksammlung aufzubauen - und das vollkommen legal. Praktisch ist dabei, dass diese Programme vollkommen automatisiert arbeiten. Sie müssen lediglich ein wenig warten. In einem Vergleichstest haben wir Radio Jack 2006 von S.A.D. gegen das kostenlose Clipinc von Tobit antreten lassen.

Wer Tauschbörsen nutzt, um seine digitale Musiksammlung mit den neuesten Hits aufzufüllen, begibt sich mittlerweile auf recht dünnes Eis. Denn es ist verboten, urheberrechtlich geschützte Musiktitel per P2P-Börsen zu tauschen. Und die Musikindustrie setzt alles daran, Nutzer dingfest zu machen und zu verklagen, wie der jüngste Fall mit rund 3500 Betroffenen in Deutschland zeigt ( wir berichteten ).

Doch es gibt einen Weg, kostenlos an digitale Musiktitel zu gelangen: über den Mitschnitt von Internet-Radio-Stationen. Noch ist diese Vorgehensweise legal, allerdings ist damit zu rechnen, dass die Industrie alles daran setzen wird, auch dieses Schlupfloch mittelfristig zu schließen. Eingaben der Musikindustrie im Vorfeld der Gespräche zum zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle lassen dies zumindest vermuten. Also heißt es schnell sein, damit Sie noch vor einem Verbot tausende Musiktitel gratis auf Ihre Festplatte bekommen.

Radio-Ripper gibt es mittlerweile einige, wir haben in einem Vergleichstest Radio Jack 2006 von S.A.D. (14,99 Euro) gegen das kostenlose Clipinc von Tobit antreten lassen.

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