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Papst Benedikt XVI. startet eigenen Twitter-Account

Montag, 03.12.2012 | 17:01 von Denise Bergert
© Twitter
Am 12. Dezember 2012 startet Papst Benedikt XVI. seinen offiziellen Kanal über den Kurznachrichten-Dienst Twitter.
Auf Facebook ist Papst Benedikt XVI. bereits seit längerem mit Seiten zu seiner Person vertreten, nun will das Oberhaupt der Katholischen Kirche auf auf Twitter durchstarten. Unter @pontifex wurde heute bereits ein entsprechendes Profil registriert, mit dem ersten Tweet können Ratzinger-Anhänger dann am 12. Dezember 2012 rechnen.

Laut der offiziellen Twitter-Ankündigung wird der Papst seine Tweets in Englisch verfassen, unterschiedliche Account-Ableger werden seine Mitteilungen jedoch in Spanisch, Italienisch, Deutsch, Polnisch, Arabisch und Französisch übersetzen und unter anderem für deutsche Follower unter @pontifex_de veröffentlichen.

Papst Benedikt XVI. bittet in der heutigen Ankündigung seiner Twitter-Präsenz um Fragen, die er mit besten Wissen und Gewissen beantworten will. Auf dem internationalen Account haben sich bereits 81.576 Follower eingefunden, in Deutschland sind es bislang nur 690.


Der Micro-Blogging-Dienst Twitter ist dem Papst nicht völlig neu. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er seinen ersten Tweet über den Vatican News Account und lud Gläubige auf der ganzen Welt auf das neue News-Portal ein. Fake-Accounts für Benedict XVI. gibt es auf Twitter bereits zur Genüge. Der Heilige Vater hofft, dass diese mit dem Start des echten Papst-Profils eingestellt werden.

Montag, 03.12.2012 | 17:01 von Denise Bergert
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (13)
  • ohmotzky 09:08 | 04.12.2012

    Ich glaube kaum das der Papst persönlich auch nur ein Wort zwitschert.....

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  • tempranillo 23:37 | 03.12.2012

    aber offensichtlich wollen sie es nicht anders - steht aber natürlich jedem frei!
    Eben. Und da wir nicht katholisch sind, ist das nicht unser Problem. Die sinnreichen Aufsätze über die Rolle der Kirchen in der Geschichte sind alle schon längst geschrieben. Und wenn der Papst (bzw. sein Medienberater oder so was) jetzt unbedingt twittern will - na und? Soll er doch machen, wenn es ihm Spaß macht.

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  • Scasi 23:32 | 03.12.2012

    [QUOTE=tempranillo]... Aber das ist ein dermaßen komplexes Thema, dass ich Foren für ungeeignet halte. ...sicher, aber man kann es auch recht einfach zusammenfassen: die katholische Kirche hat über die gesamte Zeit ihrer Existenz gelogen, betrogen, gefoltert und gemordet und sich bereichert, wie und wo es nur ging! dass die Gläubigen sich ausgerechnet dieser kriminellen Vereinigung anvertrauen, ist schon sehr traurig, aber offensichtlich wollen sie es nicht anders - steht aber natürlich jedem frei! [QUOTE=Hascheff]... Wenn der Papst twittert, kann er seine Follower vollspammen ...so wie Bruce? -> http://www.youtube.com/watch?v=W6BJON-77rQ[/url :wegmuss:

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  • Feuerfux 22:53 | 03.12.2012

    Das der Accountname noch frei war, dürfte ja schon fast als Wunder zählen. Noch hat er im Übrigen nichts getwittert und folgen tut er nur sich selbst - vermutlich ist es sogar ihm unmöglich unter den vielen Scherzaccounts von "Gott" den richtigen zu finden.

    Zitat: Hascheff
    kann er seine Follower vollspammen
    Davon ist wohl auszugehen. Wenn Promis ihre Accounts von Dritten verwalten lassen, gibt es eigentlich nie etwas Interessantes zu lesen und Unternehmen nutzen Twitter idR als Linkschleuder und/oder zusätzlichen Verbreitungsweg für Pressemitteilungen. Die Möglichkeit direkter Interaktion mit Fans/Kunden wird da leider viel zu oft vernachlässigt.

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  • tempranillo 22:31 | 03.12.2012

    Und was sagst du zur Verhütung, als Vater?
    Meine Meinung ist dem Papst egal. Ich respektiere einfach, dass es Menschen gibt, die aus Glaubensgründen anders denken als ich. Problematisch wird es, wenn es um andere Regionen dieser Welt mit geringen Bildungschancen geht, z. B. das "Kondomverbot" ausgerechnet in Afrika. Aber das ist ein dermaßen komplexes Thema, dass ich Foren für ungeeignet halte.
    Das der Papst weiter Leute verdummen kann findest du okay?
    Das ist deine Meinung. Die respektiere ich auch. Nur zur Klarstellung: Ich bin nicht katholisch, der Papst ist mir persönlich in Glaubensfragen ziemlich schnuppe, nur sollte man einfach akzeptieren, dass es viele Menschen gibt, die da nunmal anders denken.

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