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Online-Blumenverkauf boomt

12.05.2008 | 16:05 Uhr |

Schon jetzt wird jeder zehnte Blumenstrauß über das Internet verkauft. Der Umsatz der Branche liegt bei rund 300 Millionen Euro. Der Muttertag und der Valentinstag sind die wichtigsten Termine für Blumenhändler.

Eine Erhebung des Bundesverbandes BITKOM hat ergeben, dass bereits jetzt etwa jeder zehne Blumenstrauß über das Internet bestellt wird. Somit wird knapp ein Zehntel des Umsatzes der Branche im WWW erwirtschaftet. Insgesamt hätten die Blumenhändler im vergangenen Jahr 3,15 Milliarden Euro umgesetzt. Dies geht aus den Daten der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) der Agrarwirtschaft hervor. Pro Kopf beläuft sich das Budget für Schnittblumen in Deutschland damit auf 38 Euro jährlich. Der hohe Anteil der Internetbestellungen wirkt sich dabei besonders gut auf die Umsatzzahlen aus: „Der Online-Blumenhandel hat sich etabliert. Das zeigt, dass das Web nicht nur eine Shopping-Meile für Hightech ist“, freut sich BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn.

Die wichtigsten Anlässe zum Blumenschenken seien der Muttertag und der Valentinstag. Die Branche habe sich daher für den gestrigen Muttertag besonders an den Kunden orientiert. Noch am Samstagmorgen konnten Bestellungen für Sträuße abgegeben werden. Die Aufträge werden in der Regel zum nächstgelegenen Händler zugestellt. Erfolgt der Versand hingegen über die Post, so musste die Bestellung bis spätestens Freitag erfolgen. Generell sei jedoch zu beachten, dass das im Internet übliche Widerrufsrecht nicht für Schnittblumen gelte. Viele Anbieter erstatten unzufriedenen Kunden jedoch den Kaufpreis zurück. Hier sollten die Lieferbedingungen genau studiert werden.

Grundlage der BITKOM-Erhebung waren Markteinschätzungen des Blumenhandels und der Agrarwirtschaft. Teilgenommen haben dabei der Fachverband Deutscher Floristen ( FDF ), die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle ( ZMP ) und das Blumenbüro Holland .

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