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Internet-Nutzer protestieren gegen Java-Toolbar-Installer

12.02.2013 | 18:04 Uhr |

Mit einer Petition wollen Java-Nutzer Oracle dazu bringen, so genannte Crapware aus ihren Updates zu streichen.

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Oracle Updates für seine Java-Plattform. Neben Bugfixes und neuen Funktionen beinhaltet die Aktualisierungen jedoch auch so genannte Crapware. Dabei installieren Nutzer in einem Moment der Unachtsamkeit beispielsweise schon mal die Ask-Toolbar mit, weil sie ein Häkchen im Java-Installationsfenster übersehen haben. Anschließend landet die Toolbar im Browser und ist von dort gar nicht wieder so einfach zu entfernen.

Das Vorgehen, Nutzern mit Software-Updates weitere Tools „unterzujubeln“ hat Oracle anscheinend vom ehemaligen Java-Betreiber Sun übernommen. Die Interessengemeinschaft der Java User Groups will sich das nun nicht mehr länger bieten lassen und startete Anfang Februar eine Petition gegen Crapware in Java-Updates.

Java erhält weitere Sicherheitsupdates im Februar

Mit genügend Unterschriften soll Oracle davon überzeugt werden, Tools, die nicht in direktem Zusammenhang mit Java stehen aus seinen Update-Paketen zu entfernen. Laut Protest-Initiator Saeid Nourian schädige Oracle damit den Ruf von Java, nur um ein paar Cent mehr zu verdienen. Bislang zählt die Petition knapp 11.500 Unterstützer. Um erfolgreich zu sein, werden jedoch 238.556 Stimmen benötigt.

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