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Internet-Krise hält an

02.11.2000 | 12:02 Uhr |

Nachdem seit Monaten zahlreiche US-Internet-Unternehmen Massenentlassungen aussprechen oder ihren Betrieb sogar einstellen müssen, hält die Dot-Com-Krise unvermindert an. Jüngst geraten wieder die Online-Buchhandlungen ins Visier, ein Mitbewerber hat seine virtuellen Pforten schließen müssen.

Nachdem seit Monaten zahlreiche US-Internet-Unternehmen Massenentlassungen aussprechen oder ihren Betrieb sogar einstellen müssen, hält die Dot-Com-Krise unvermindert an. Jüngst hat etwa mit BigWords.com wieder eine E-Commerce-Site ihre virtuellen Pforten schließen müssen.

Angaben von John Bates, Gründer der Online-Fachbuchhandlung, zufolge hatte die Web-Company noch in den letzten Tagen versucht, eine Übernahmepartner zu finden. Ein Deal mit einem Konkurrenten sei allerdings wider Erwarten nicht zustande gekommen. Das Unternehmen aus San Francisco musste seine komplette Belegschaft von 100 Mitarbeitern entlassen.

Erst letzte Woche hatte auch die kalifornische Firma Stamps.com 240 Stellen gestrichen, der Kosmetikanbieter Eve.com musste 164 Mitarbeiter entlassen. Auch dem Jugend-Portal Kibu.com ist jüngst die Luft ausgegangen. Im September hatte das Online-Streaming-Unternehmen Pseudo.com offline gehen müssen. Insgesamt haben amerikanische Dot-Com-Unternehmen einer Studie von Challenger, Gray & Christmas zufolge im Oktober 5.700 Angestellte entlassen müssen. (PC-WELT, 02.11.2000, jas)

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