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Internet-Kriminalität bekämpfen

05.02.2001 | 15:36 Uhr |

Die Bundesjustizministerin findet die Flut krimineller Angebote im Internet "genauso schlimm wie die Straftaten in der realen Welt". Je mehr Gangster, Kriminelle oder skrupellose Geschäftemacher sich des Netzes bemächtigten, "desto stärker müssen sich gerade auch die Nutzer aller Bereiche dagegen wehren", äußerte die Ministerin in einem Interview.

Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) findet die Flut krimineller Angebote im Internet "genauso schlimm wie die Straftaten in der realen Welt". Je mehr Gangster, Kriminelle oder skrupellose Geschäftemacher sich des Netzes bemächtigten, "desto stärker müssen sich gerade auch die Nutzer aller Bereiche dagegen wehren", äußerte die Ministerin in einem Interview mit der Zeitung "Net-Business".

Wenn dies nicht gelinge, wachse automatisch der Druck aus der Bevölkerung auf die Regierungen, gegen solchen Missbrauch vorzugehen. Die Ministerin betonte, allein mit der nationalen Strafverfolgung könne die Kriminalität im Netz nicht bewältigt werden: "Wegen der Globalität des Internet müssen wir uns mit anderen Ländern in der EU und jenseits der Ozeane abstimmen und die Strafverfolgung gemeinsam organisieren." Das werde zu einer erheblichen Internationalisierung des Rechts beitragen. (PC-WELT, 05.02.2001, dpa/ pk)

EU gegen Internet-Kriminalität (PC-WELT Online, 30.01.2001)

Schwindel im Web nimmt zu (PC-WELT Online, 20.11.2000)

Heiße Ware im Netz (PC-WELT Online, 13.10.2000)

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