19.10.2011, 20:04

Michael Söldner

Internet

Google klärt mit Good To Know über Datensicherheit auf

©google.de

Mit Good To Know will Google künftig darüber aufklären, was mit den gesammelten Nutzerdaten geschieht, die das Unternehmen tagtäglich über unterschiedliche Kanäle zusammenträgt.
Der Marktanteil von Google reicht schon lange über Suchmaschinen hinaus. Das Unternehmen wickelt den E-Mail-Verkehr vieler Nutzer ab, weist den Weg zum nächsten Restaurant oder legt Betreibern von Webseiten den Besucherstrom offen. Dabei werden auch zahlreiche Nutzerdaten gesammelt und in den Tiefen der Firmenserver abgelegt.

Mit dem Good To Know Programm will Google künftig darüber informieren, was mit den gesammelten Daten geschieht. Außerdem werden unterschiedliche Tools vorgestellt, mit der der eigene Datenstrom gelenkt und limitiert werden kann.
Wer sich also fragt, welche personenbezogenen Daten bei Google abgelegt werden, sollte einen Blick riskieren. Natürlich sollte Good To Know in erster Linie als Imagekampagne verstanden werden, gerade weil das Unternehmen schon oft im Visier von Datenschützern stand.

Das Online-Angebot bietet zahlreiche Tipps zur Sicherheit im Internet: So werden beispielsweise die Wichtigkeit der „Abmelde“-Funktion erklärt, Hinweise zur Erstellung sicherer Passwörter gegeben oder spezielle Möglichkeiten für mehr Datenschutz in Browsern oder beim Interneteinkauf gegeben. Neben allgemeingültigen Tipps stehen auch die eigenen Anwendungen wie Google Chrome, Google+ oder Google Analytics im Vordergrund.
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